Fußball:
SWO verpasst Sprung aus Abstiegszone

Sandkruger nutzen wie GVO auf eigenem Platz ihre vielen Chancen nicht

Oldenburg Brutal beendet wurde der Traum der U-23-Fußballer des VfL von einem erfolgreichen Start aus der Winterpause. Das Bezirksliga-Team unterlag am Freitag Wiefelstede 0:4, ehe SWO zwei Tage später ebenfalls eine bittere Heimniederlage einstecken musste. GVO erreichte im Duell mit Spitzenteam Obenstrohe ein Remis.

VfL II - SVE Wiefelstede 0:4. Schon nach vier Minuten lagen die Gastgeber zurück, weil Niklas Zytur einen 35-Meter-Freistoß von Henning Röbke nicht halten konnte. Danach hatte die Oberliga-Reserve zwar mehr Ballbesitz, aber keine zwingenden Chancen. Nach der Pause entschied Maik Ebeling per Kopfball und Kontertor rasch die Partie. „Wiefelstede war einfach cleverer und abgezockter“, meinte VfL-II-Coach Nils Reckemeier, dessen Team weiter einen Abstiegsplatz belegt.

SW Oldenburg - TSV Ganderkesee 0:2. Die Sandkruger waren spielbestimmend und hatten auch mehr klare Chancen, trafen aber nicht. „Wenn du die Buden nicht machst, kannst du nicht gewinnen“, ärgerte sich SWO-Coach Jürgen Gaden über die vielen schlechten Abschlüsse seines weiter auf dem vorletzten Platz liegenden Teams. Als Patrick Meyer den jetzt auf Rang zehn gekletterten TSV nach einer Ecke in Führung köpfte, sah die gesamte SWO-Abwehr nicht gut aus (36. Minute). Fast im Gegenzug setzte Oliver Kleinhans einen Kopfball knapp neben das Tor. Er hatte auch im zweiten Abschnitt die größte Ausgleichschance, traf aber nur den Pfosten (52.). Danach vergaben Daniel Bruns (55.) und Tim Gehrke (80.) weitere klare Möglichkeiten, ehe in der Nachspielzeit die Entscheidung fiel.

GVO - TuS Obenstrohe 0:0. Nach zuvor drei Pleiten gelang den Gastgebern gegen den Tabellendritten der erste Punktgewinn. Richtig groß war die Freude aber nicht, da es trotz vieler Chancen nicht zum Sieg gereicht hatte. Daniel Denker, Dennis Flechtner und Robin Johanning (2) scheiterten jeweils in aussichtsreicher Position. „Obenstrohe hatte keine Torchance, wir waren klar besser und hätten treffen müssen“, ärgerte sich GVO-Co-Trainer Rainer Warns über das unnötige Abrutschen auf Rang acht.

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