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Kundgebung In Oldenburg:
150 Polizisten sichern Pegida-Demo

Oldenburg Viel Lärm gegen Pegida: Mit Trillerpfeifen, Trommeln und Presslufthupen haben mehr als 550 Oldenburger am Montagabend gegen die Kundgebung des Oldenburger Pegida-Ablegers Olgida demonstriert. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz, um die knapp zweieinhalbstündige Veranstaltung auf dem Bahnhofsvorplatz zu sichern. Etwa 60 Pegida-Anhänger hatten sich dort versammelt.

„Es war ein störungsfreier Verlauf. Wir sind zufrieden“, sagte Polizeisprecher Mathias Kutzner. Die Oldenburger Polizei hatte sich für die Kundgebung Unterstützung durch die Bereitschaftspolizei und die Bundespolizei geholt. Etwa 150 Beamte hielten sich rund um den Bahnhof auf.

Bereits gegen 18 Uhr hatte die Polizei den Platz abgesperrt. Für Bahnreisende war der Hauptbahnhof nur durch einen Nebeneingang und über den ZOB zu erreichen. Die Busse der VWG fuhren eine Umleitungsstrecke.

Mit etwa 15 Minuten Verspätung begann die für 19 Uhr angekündigte Olgida-Kundgebung, die der frühere Kreisvorsitzende der „Alternative für Deutschland“ (AfD), Christian Pothin (Wildeshausen) angemeldet hatte. Technische Probleme mit der Lautsprecheranlage verursachten die Verzögerung. Als Redner traten der Münchner Rechtspopulist Michael Stürzenberger („Der Koran ist das gefährlichste Buch der Welt“) und der ehemalige AfD-Aktivist Erich Seifert (Bremen) auf.

Für die lautstarken Gegendemonstranten hinter den Absperrgittern waren die Reden kaum zu verstehen. In Höhe der früheren Hauptpost stand die linksautonome Szene, auf der anderen Seite (Höhe Fahrradstation) demonstrierten unter anderem Vertreter von Politik, Kirche, Sport und Gewerkschaft; darunter der Landtagsabgeordnete Ulf Prange (SPD): „Wir sind gekommen, um ein Zeichen für Toleranz zu setzen.“

Wenig Verständnis für die Kundgebung hatte auch „Döner-Palast“-Geschäftsführer Aydin Celik. Wegen der Absperrung blieb sein Lokal am Bahnhofsplatz stundenlang leer. „Ich hoffe, das passiert nicht öfter.“ Seine Sorgen sind nicht aus der Luft gegriffen. Olgida-Aktivisten kündigten an, in zwei Wochen zurückkommen zu wollen. Zuvor ist am Sonnabend, 21. März, erst einmal eine weitere Demo gegen Rassismus geplant.


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