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Mit großer Demo gegen Ausgrenzung

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Kundgebung:
Mit großer Demo gegen Ausgrenzung

Oldenburg Immer länger wird die Liste jener, die den Aufruf zu der Demonstration unterzeichnen, mit der in Oldenburg an diesem Sonnabend „für eine solidarische Gesellschaft – gegen jede Form der Ausgrenzung“ ein Zeichen gesetzt werden soll. Bei der Stadt rechnet man mit etwa 2000 Menschen, denn für diese Anzahl hat die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Demo angemeldet.

Auch Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (SPD) hat sich von einer gesprayten Drohung nicht davon abhalten lassen, zum Auftakt der Veranstaltung um elf Uhr am Hauptbahnhof ein Grußwort zu sprechen. „Ich begrüße sehr, dass ein so breites Bündnis parteiübergreifend und über alle Konfessionsgrenzen hinweg ein gemeinsames Bekenntnis für eine offene Gesellschaft in Oldenburg abgeben will.“

Die Polizei hat im Vorfeld bereits erklärt, dass sie gewährleisten will, dass die gesamte Veranstaltung einen ungestörten Verlauf nehmen kann. Mit Straßensperrungen ist daher im Zentrum zu rechnen. Am Hauptbahnhof will der Demonstrationszug um 11.30 Uhr Richtung Schlossplatz starten. Folgende Route ist derzeit geplant: Moslestraße, Am Stadtmuseum, Pferdemarkt, Heiligengeiststraße, Heiligengeistwall, Julius-Mosen-Platz, Theaterwall und Kasinoplatz/Schlossplatz.

Auf dem Schlossplatz ist dann eine Kundgebung ab etwa 12.30 Uhr mit bislang folgenden Rednerinnen und Rednern vorgesehen:

Ulrike Hoffmann (Evangelisch-lutherische Kreispfarrerin Oldenburg Stadt), Bahattin Aslan (Lehrer) sowie Constanze Schnepf (Antidiskriminierungsstelle Ibis – Interkulturelle Arbeitsstelle für Forschung, Dokumentation, Bildung und Beratung). Angefragt sind überdies Telim Tolan (Vorsitzender des Zentralrates der Jesiden in Deutschland) und Dorothee Jürgensen (DGB-Regionsgeschäftsführerin Oldenburg-Wilhelmshaven).

Unterzeichnet haben den Aufruf zu der Demonstration gegen Ausgrenzung, Fremdenfeindlichkeit und Flüchtlingshetze unter anderem alle im Rat vertretenen Fraktionen, viele Gemeinden unterschiedlicher Konfessionen und Kulturvereine, Politikerinnen und Politiker sowie die Koordinierungsstelle gegen Rechts und Gewerkschaften.


Eine Liste der Unterzeichner unter:   http://bit.ly/19wx2mu 
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