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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

100,30 Euro für die schnelle Nummer

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Ärger Mit Drittanbieter „amano“:
Oldenburgerin soll 100,30 Euro zahlen – für nichts

Oldenburg „Da hat die Falle zugeschnappt“, sagt Eva Hagel und verweist auf ihre September-Telefonrechnung. 100,30 Euro soll sie demnach der Telekom überweisen – damit die wiederum das Geld zu einem Großteil an Drittanbieter „Amano“ weiterleitet. Das ist deren gutes Recht. Für Eva Hagel aber ist es schlecht. Denn: „Ich habe diese Nummer nie gewählt, nie Kontakt mit denen gehabt“, so die 80-jährige Oldenburgerin. „Ich nutze mein Handy nur für Kurznachrichten – oder nehme Anrufe entgegen.“ Deshalb fühle sie sich nun auch deutlich „abgezockt“ – und führt einige plausibel klingende Argumente dafür an.

Tatsächlich werden unter dem Namen Amano unter anderem erotische und astrologische Dienste geleistet. Oder wie es auf der Internetseite heißt: „telefonische Informations- & Unterhaltungsdienste“. Dies alles für 1,99 Euro pro Minute, abrufbar via Mobilfunk und äußerst kurze wie einfache Nummernkombinationen. „Ich und Erotik!“, wirft sie da ein. Was aber nichts zur Sache tut. Denn Amano hat ja weitere Angebote. Und: „Der jeweilige Preis wird sowohl in der Bewerbung, als auch zu Beginn jedes Gesprächs angesagt“, so Amano, „also volle Kostentransparenz und ohne Überraschungen“. Außer natürlich, die Handybesitzer erfahren erst mit der nächsten Rechnung von einem Kontakt.

Wie bei offenbar vielen anderen, war die Überraschung also auch bei Eva Hagel groß. „Das kann höchstens in der Handtasche passiert sein“, vermutet sie. Denn Besuch empfing sie an diesem 9. September nicht, auch sonst hätte zur besagten Zeit niemand Zugriff auf ihr Telefon gehabt. Geschweige denn 50 Minuten lang, wie es die Rechnung ausweist!

Als das Handy die 100 Euro-Marke erreicht hatte, wurde der Dienst aber automatisch von der Telekom gekappt. Ein kleiner Trost. Weil Eva Hagel laut Statuten aber in der Beweispflicht ist und eben diese nicht erbringen kann, hat sie bezahlt. „Unter Vorbehalt“, wie sie sagt – und noch auf ein kleines Wunder hofft. Die Chancen? Gering. „Dabei habe ich bis zu der Rechnung nicht einmal gewusst, dass es Drittanbieter gibt“, so die 80-Jährige.

Eins aber hat sie jetzt bereits gemacht – so genannte „Mehrwertdienste“ und Drittanbieter für ihre Nummer und das anfällige Tastentelefon sperren lassen. „Wenn das noch ein paar tausend Leute mehr machen, könnte man denen das Wasser abgraben“, sagt sie. Die Schuldigen sieht sie nicht nur bei Amano, sondern auch bei der Telekom – die als Mittler an solchen Geschäften mitverdient –, und in der Regierung, „die solche Machenschaften nicht einfach verbietet“. Sprich: klassische „Hosentaschen-Nummern“ wie 66666, 11114 oder ähnliche. Die kosten nämlich richtig viel Geld und sind so schnell wie versehentlich gewählt. Außerdem sind diese und viele weitere Ziffernfolgen von der „Amano Mobile GmbH“ gesichert. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Immerhin bietet das Unternehmen Amano auf der eigenen Website ja eine Lösung an. Auf die (selbst gestellte) Frage, ob „unbeabsichtigte Anrufe bezahlt werden müssen“ heißt es da: „Diese Frage müssen Sie an Ihren Mobilfunk-Vertragspartner stellen. Wir gehen aber davon aus, dass sämtliche Anrufe gemäß der vereinbarten Preisliste zu zahlen sind. Denn der Mobilfunknetzbetreiber kann schwerlich nachprüfen, welche Ihrer Anrufe absichtlich oder evtl. durch unbefugte Dritte durchgeführt wurden. Wir können als Tipp nur geben, das Telefon mit Tastatursperre und zusätzlich auch mit einer PIN zu schützen.“

Das ist allemal sinnvoll – und überdies kosten- wie reichlich frustsparend.

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