11.08.2012

Betreuung
30 Kleinkinder können einziehen

Betrieb in Krippe beginnt kommende Woche – Schon Warteliste

In rund einjähriger Bauzeit entstand ein lichtdurchflutetes Gebäude, das sich durch „Liebe zum Detail“ auszeichnet. 30 Kleinkinder werden hier künftig betreut.
Doris Grove-Mittwede

FRIEDRICHSFEHN „Viele Friedrichsfehnerinnen und Friedrichsfehner sind richtig gespannt auf die neue Kinderkrippe. So manche Mütter und Väter erzählten mir, dass sie an Wochenenden schon ganz neugierig durch die Scheiben gelugt hätten und von dem, was sie an Räumen gesehen hatten, begeistert wären“, sagt Kerstin Borm vom Edewechter Familienbüro.

Kommende Woche ist es nun soweit: Nach einjähriger Bauzeit soll die neue Friedrichsfehner Kinderkrippe ihren Betrieb aufnehmen. „Am Montag, 13. August, werden wir noch Hausbesuche erledigen und die Eltern unserer künftigen Kinder besuchen“, erläutert Krippenleiterin Stefani Kühl, die viele Jahre als Erzieherin im Edewechter Kindergarten tätig war. Nächsten Dienstag, 14. August, werden dann die ersten Mädchen und Jungen erwartet. Anfangs kommen die Kleinkinder im Alter von wenigen Monaten bis maximal drei Jahren mit jeweils einem Elternteil nur stundenweise und werden dann nach und nach länger bleiben.

In der neuen Einrichtung werden künftig zwei Gruppen mit jeweils 15 Kindern in einer Vormittags- und einer Ganztagsgruppe betreut. Freie Plätze gibt es nicht mehr, Interessierte Eltern können sich jedoch auf eine Warteliste setzen lassen (Tel.  0 44 05/91 61 80). Sieben Fachkräfte – fünf Erzieherinnen und zwei Kinderpflegerinnen – betreuen die Kinder.

Lichtdurchflutet ist das neue Gebäude, das eine Nutzfläche von rund 475 Quadratmetern hat. Neben einem großen Foyer gibt es zwei Gruppenräume, die jeweils über einen Ruhe- und einen Wickelraum verfügen und sogenannte Schmutzschleusen zum „Außenbereich“ haben. Ein großer Bewegungsraum, ein Therapieraum sowie sanitäre, kleinkindgerechte Anlagen ergänzen das Ganze. Außerdem gibt es einen Bereich, wo Kinderwagen und Kindersitze abgestellt werden können. Eine Küche, behindertengerechte Sanitäranlagen für Erwachsene und das Personal sowie Büros für die Leitung und die Mitarbeiterinnen wurden obendrein geschaffen. Kindgerecht hergerichtet wurden auch die Außenanlagen. Hier gibt es Sandkästen und einen Rundweg, der sich auch als Bobbycar-Strecke nutzen lässt.

Wie Petra Knetemann, Hauptamtsleiterin bei der Gemeinde Edewecht, weiter ausführt, sei das neue Haus mit viel Liebe zum Detail geschaffen worden. Man wolle, dass sich Kinder, Erzieher und auch die Eltern wohlfühlten. Die neue Krippe soll im Spätsommer bei einem „Tag der offenen Tür“ vorgestellt werden. Die Friedrichsfehner Krippe ist nach einer Einrichtung in Edewecht die zweite kommunale Einrichtung für Kleinkinder. Darüber hinaus gibt es in der Gemeinde noch rund 90 Betreuungsplätze bei Tageseltern.

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