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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Ärger über Verbot verraucht

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Gastronomie:
Ärger über Verbot verraucht

Oldenburg Jeder hat geraucht, auch die Mitarbeiter. Neben der Kasse stand stets ein Aschenbecher, erinnert sich Susanne Reher, Geschäftsführerin vom „Florian Grand Café“, an die Zeit bevor das Nichtraucherschutzgesetz eingeführt wurde.

Aber: „Wir hatten seit jeher einen Nichtraucherbereich“ – und den haben sie auch verteidigt. Zehn Jahre nach Einführung des Gesetzes ist das genau andersrum. „Wir haben dafür gesorgt, dass die Raucher eine gute Alternative haben“, so Reher. Im „Florian“ können sie im Innenhof ihre Glimmstängel anzünden und müssen somit nicht auf die Straße. Anders als viele Kneipen und Gaststätten hatte die „Florian“-Geschäftsführerin 2007 keine Sorgen, dass mit dem Gesetz der Umsatz in den Keller gehen wird.

Den Aufschrei gab es eher seitens der Gäste. Manche wollten zunächst nicht mehr weggehen. „Sehr viele haben sich entschieden, entweder nicht mehr zu rauchen oder weniger zu rauchen.“ Heute sei es das normalste von der Welt – keiner würde auf die Idee kommen, sich in einem Lokal eine Zigarette anzuzünden, so Reher.

Im Restaurant „Mephisto“ war die Umstellung deutlicher zu spüren. Inhaber Heinz Kreuzwieser verzeichnete einen Umsatzrückgang von 25 bis 30 Prozent kurz nach Einführung des Nichtraucherschutzgesetzes. Mittlerweile hat sich das allerdings wieder eingependelt. „Raucher sind diejenigen mit dem stärksten Umsatz“, so Kreuzwieser. Somit hat das Restaurant heute einen Raucherraum, der „absolut überlebenswichtig“ ist.

„Der Raucher findet auch sein Angebot“, beobachtet Holger Kruse, erster Vorsitzende des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) Oldenburgs. Daher empfand er die Umstellung als relativ schnell und einfach. Doch es gibt Nachholbedarf in der Hotelbranche. „Es ist schade, dass das Verbot nicht generell auch auf Hotelzimmer übertragen wurde“, so Kruse, der Geschäftsführer des Acara-Hotels ist. Im Acara gibt es vier Raucherzimmer – wenn sie diese Zimmer nicht anbieten würden, könnte es sein, dass die Gäste zur Konkurrenz gingen.

Zurück in der Kneipe scheint das Gesetz noch nicht bei allen Besuchern angekommen zu sein. Anne Finkemeyer von Charlys Musikkneipe muss zu später Stunde oft Gäste ermahnen, dort nicht zu rauchen, sondern in den dafür eingerichteten Bereich zu gehen. „Ich glaube, für Nichtraucher ist es schöner.“

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