Streit Bei „hans Im Glück“:
Burger-Brater muss in Oldenburg neu starten

Der Franchisenehmer im Norden soll laut der Münchner Zentrale „Alleingänge und Abweichungen vom Franchise-Konzept“ gewagt haben. Ab 1. April müssen sich Oldenburgs Burgerfreunde dann an einen neuen Namen gewöhnen.

Oldenburg Das erst im vorigen Jahr eröffnete Burger-Restaurant „Hans im Glück“ am Waffenplatz wird bald nicht mehr zur Kette gehören und unter neuem Namen firmieren.

Der Grund: Die „Hans-im-Glück Franchise GmbH“ in München, Besitzerin von Konzept und Namen, und die „Paniceus Gastro-Systemzentrale“ aus Lübeck, die zwölf „Hans-im-Glück“-Filialen, darunter Oldenburg, betreibt, beenden ihre Zusammenarbeit. Das teilten beide Unternehmen am Freitag mit. Während die Münchner „Paniceus“-Chef Patrick Junge „Alleingänge und Abweichungen vom Franchise-Konzept“ vorwarfen, teilte Junge mit, wegen „ernsthafter und endgültiger Erfüllungsverweigerung des Systempartners“ zum 31. März gekündigt zu haben.

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Junge kündigte für das Oldenburger Geschäft an, dass es bis Anfang März unter dem jetzigen Namen weiterlaufe – „mit hochwertigen Burgern und erstklassigen Cocktails“ – und ab 1. April unter neuem Namen weitergeführt werde. „Alle Arbeitsplätze im Unternehmen bleiben erhalten, Verträge mit Lieferanten und Vermietern werden erfüllt“, sagte er. Danach werde das Restaurant umgestaltet – der beendete Franchise-Vertrag beinhaltet auch das Interieur – und dann wieder eröffnet.

Die Münchner hatten die zwölf „Paniceus“-Häuser übernehmen wollen, teilten sie mit. Man habe sich aber nicht einigen können. „Hans im Glück“ will nun selbst im Norden expandieren. Junge kündigte ähnliche Pläne für sein Unternehmen an.

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Thorsten Kuchta

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