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Statistik:
Fleisch und Backwaren steigern Industrie-Umsatz

Oldenburg Dank eines guten Inlandgeschäfts ist der Industrieumsatz in Oldenburg 2012 im Vergleich zum Vorjahr um über acht Prozent gestiegen. Darauf hat die IHK am Donnerstag hingewiesen.

Das ist die höchste Umsatzsteigerung im Oldenburger Land: um über 60 Millionen Euro auf 815 Millionen Euro. Die Zahl der Beschäftigten stieg um fast drei Prozent auf 3500 Personen.

Auch das Auslandsgeschäft habe zum Wachstum beigetragen, so die IHK. Es nahm um fast vier Prozent auf 202 Millionen Euro zu. Die Exportquote fiel leicht – von 26 auf 24,8 Prozent.

Vor allem in der Ernährungsindustrie gab es ein kräftiges Umsatzplus: Der Umsatz stieg um 30 bis 50 Prozent. Hierfür zeigten nach NWZ -Informationen insbesondere die Fleischerzeugung – mit den großen Betrieben u.a. in Tweelbäke und an der Wilhelmshavener Heerstraße – und der Bereich Backwaren verantwortlich.

In der Elektroindustrie und im Maschinenbau gab es dagegen ein Minus zwischen 10 und 30 Prozent. Im Elektrobereich spielte zum Beispiel die Schließung von Saia Burgess eine Rolle. In der Bauindustrie fiel die Zahl um über zehn Prozent und die Zahl der Beschäftigten um über zwölf Prozent auf fast 1000 Personen. Nach Angaben der IHK ist für dieses Jahr im Baubereich aber wieder ein besseres Ergebnis zu erwarten.

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