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Trendsport:
Investoren wollen hoch hinaus

Hundsmühlen/Eversten Noch in diesem Jahr entsteht an der Diedrich-Dannemann-Straße 87 in Hundsmühlen das Kletterzentrum Oldenburg. Die überdachte Anlage soll mehr als 1000 m² Fläche für den Trendsport bieten. Geschäftsführer der Betreibergesellschaft sind Imke Effenberger und Gerd Mohrmann, Know-How steuert Werner Kaltenborn, 1. Vorsitzender des Deutschen Alpenvereins, Sektion Oldenburg, bei.

Die von einer Investorengruppe gekaufte Sport- und Tennisanlage in Hundsmühlen wird höchstwahrscheinlich ab November neben den bisherigen Sportarten Tennis, Beachvolleyball, Beachtennis und Boule mehrere, im Schwierigkeitsgrad unterschiedliche Kletterrouten und -wände bieten. „Uns liegen insgesamt vier Entwürfe von Firmen aus Deutschland und Österreich vor. Wir stehen kurz vor der endgültigen Entscheidung“, sagt der Koordinator und Ansprechpartner des Projekts, Christian Effenberger.

Klettern als Leistungs- oder Fitnesssportart ist in Deutschland im Kommen. Der Deutsche Alpenverein (DAV) spricht von mehr als 500 000 aktiven Kletterern, Tendenz steigend. Bis vor kurzem stand das Sportklettern sogar noch auf der Charta des IOC zur Aufnahme als olympische Sportart. Die Oldenburger Sektion des DAV besitzt 1300 Mitglieder. Im krassen Widerspruch dazu steht das Kletterangebot. Die Online-Datenbank (www.kletterhallen.net) weist zurzeit im Norden lediglich zwei Kletterangebote aus: den Bunker in Sande und eine Halle in Bremen – die sei aber noch in der Planungsphase und wahrscheinlich später fertig als das Oldenburger Kletterzentrum, betont Kaltenborn. Die nächste etablierte Kletterhalle findet sich erst in Münster.

Wenn alles glatt geht, steht in Hundsmühlen also ab November ein exklusives Angebot zur Verfügung. Die ursprünglichen Pläne für eine Nutzung des Müllbunkers am Oldenburger Utkiek seien deshalb vom Tisch, betont der DAV-Vorsitzende.

Wie berichtet, hatte sich der Alpenverein seit zwei Jahren um eine eigene Anlage in Oldenburg bemüht und den Umbau des ehemaligen Müllbunkers favorisiert. Nachdem die Stadt lange Zeit gezögert hatte, war sie dann doch bereit, den Bunker zum Klettern zur Verfügung zu stellen. Noch ungeklärt war die Frage, wie sich die Stadt – auch finanziell – in das Projekt einbringt. Kaltenborn berechnete die Gesamtkosten für den Umbau und die Einzäunung des Geländes mit knapp 100 000 Euro und stellt für den Alpenverein klar: „Wir werden keine finanziellen Abenteuer eingehen.“

Bislang seien viele kleinere Initiativen in Oldenburg aus den Kinderschuhen nicht herausgekommen, sagt Kaltenborn. Nach der Schließung eines Fitnesscenters in der Emsstraße habe der DAV nur noch eine Outdoor-Kletterwand der Universität mieten können – zu wenig und nichts für die kalte Jahreszeit. Stattdessen bringt der Verein jetzt seine Kompetenz in Hundsmühlen ein, bildet Lehrer und Trainer aus und will dort auch Meisterschaften ausrichten.

Die von Spezialfirmen entwickelten Kletterwände bieten anspruchsvolle Kletterrouten von bis zu 14 Meter Länge sowie viele Möglichkeiten, auch Breitensportler und Kinder fürs Klettern zu begeistern – und das sieben Tage die Woche. Das Kletterzentrum will besondere Pakete für Firmen schnüren (Betriebssport, Firmenevents, Gesundheitsangebote) und auch ergotherapeutische und pädagogische Ansätze (Rehabilitationsmaßnahmen, Gewaltprävention, ADHS-Behandlung) berücksichtigen. In einem zweiten Bauabschnitt soll auf einer ungenutzten Grünfläche auf dem Sportgelände ein bis zu 16 Meter hoher Outdoor-Kletterturm errichtet werden.

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