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NWZonline {{SHARING.setTitle("Pferdemarktbrücke vor 50 Jahren im Bau")}}

Stadtentwicklung:
Pferdemarktbrücke vor 50 Jahren im Bau

Oldenburg Das Thema Bahn bewegt die Oldenburger, seitdem die ersten Züge durch die Stadt rollten – 1867 Richtung Heppens (heute Wilhelmshaven) und 1869 nach Leer. Bis 1966 verbrachten Generationen viel Zeit wartend vor den geschlossenen Schranken. Doch genau vor 50 Jahren, Anfang 1966, näherte sich dieses Zeitalter seinem Ende. Mit Hochdruck wurde an der Hochlegung der Bahntrasse über den Pferdemarkt gearbeitet.

250 Ehrengäste

Offiziell eröffnet und in Betrieb genommen wurde das Bauwerk mit einem Festakt unter großer Anteilnahme der Bevölkerung am Mittwoch, 25. Mai 1966. Der damalige NWZ -Berichterstatter schrieb: „Mit einer Fahrt der 250 Ehrengäste im bekränzten Sonderzug über das Ausweichgleis auf dem Pferdemarkt und über die neuen Dämme und Brücken auf der Strecke Oldenburg-Wilhelmshaven wurde gestern Vormittag die Oldenburger Bahnhochlegung offiziell eingeweiht. Tausende Oldenburger winkten von den ,Seufzer-Plätzen’ der früheren Bahnübergänge, aus Gärten und Fenstern hinauf zum „Prominenten-Expreß“, nachdem er als letzter Zug in der 99jährigen Oldenburger Bahngeschichte den Verkehrsknotenpunkt Pferdemarkt in der Ebene der Automobile überquert und das letzte Schrankenläuten verursacht hatte und dann in der ersten Etage zum Hauptbahnhof zurückrollte.“ Seufzer-Plätze deshalb, weil die Oldenburger in der Vergangenheit viel Zeit seufzend vor den geschlossenen Schranken verbracht hatten – oder mit einem Seufzen die Schrankenschließung beobachteten.

34 Millionen D-Mark

34 Millionen DM (etwa 17 Millionen Euro) hatte der Brückenbau gekostet, der den Weg frei machte für die Neugestaltung des Verkehrsknoten Pferdemarkt, der mit einem Kreisverkehr ausgestattet wurde. Der Bahnverkehr rollte während der gesamten Bauzeit, weil die neue hochgelegte Strecke parallel zur vorhandenen gebaut wurde.

Die Bevölkerung reagierte an dem Feiertag freudig, aber auch wehmütig, vermerkte der Berichterstatter. Zur Abfahrt des „Prominenten-Zuges“ spielte das Heeresmusikkorps 11 aus Bremen-Grohn die Oldenburger Landeshymne „Heil dir, o Oldenburg“. Drei Punkte hob der damalige Präsident der Bundesbahndirektion Münster, Prof. Dr. Nießen, in seiner Begrüßungsansprache hervor: Trotz teilweise ungünstiger Witterung konnten die ursprünglich angesetzten Bautermine um Monate vorverlegt werden, die Baukosten sind nach den Worten des Direktionspräsidenten „fühlbar unterschritten“ worden – und auf der Großbaustelle an dem neuralgischen Punkt Pferdemarkt gab es während der dreijährigen Bauzeit keinen einzigen erwähnenswerten Unfall, was Prof. Dr. Nießen in seiner Rede auf die Umsicht der Bauaufseher, der Schrankenwärter und der Verkehrspolizei zurückführte – und auf die Geduld der Oldenburger.

Wie die Brücke einmal heißen solle, sei noch offen, merkte Nießen an. Er sprach ganz nüchtern vom Hochlegungswerk, er habe aber schon das Wort vom „Tausendfüßler“ gehört. Nichts davon sollte sich durchsetzen. Das Bauwerk wird heute schlicht als Pferdmarktbrücke bezeichnet. Im übrigen steht sie nicht auf 1000, sondern nur auf 56 „Füßen“.

Signal für die Stadt

Oldenburgs damaliger Oberbürgermeister Hans Fleischer freute sich, das Schranken-Gebimmel – etwas typisch Altoldenburgisches – losgeworden zu sein. „Es ist den Ansprüchen unserer Zeit gewichen“, sagte er. Oldenburg könne sich nun weiteren Aufgaben der Verkehrsneuordnung im Raum Pferdemarkt widmen. Fleischer: „Der Ausbau der Osttangente als Hauptverbindungsstraße zwischen Stautorplatz und Pferdemarkt ist bereits teilweise erfolgt.“ Gemeint war die Staulinie. Der Straßenbau machte den Weg frei für die Umwandlung der Innenstadt zu einer Fußgängerzone.

Bahnpräsident Stukenberg wertete die Freigabe der Brücke als Signal für Stadt und Region: „Oldenburg wird von der Bundesbahn keinesfalls ,links liegengelassen’. Wir sind in diesem Raum in einem Umstellungsprozeß auf eine moderne Eisenbahn. Nehmen Sie die Bahnhochlegung als Zeichen dafür, daß wir mit kräftigen Schritten zu einer Eisenbahn hinstreben, die zeitgemäßen und künftigen Anforderungen entspricht.“

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