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Singlebörse für Menschen mit Handicap

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Partnersuche:
Singlebörse für Menschen mit Handicap

Osternburg Wenn es um Liebe und Beziehungen geht, dann sind Menschen mit Behinderung genau wie alle anderen auch. Aber: „Sie haben es schwerer, einen Partner zu finden“, weiß Hilke Schulz, Mitarbeiterin der gemeinnützigen „Baumhaus Werkstatt“ auf dem ehemaligen Bahlsen-Gelände an der Stedinger Straße. Doch seit Anfang des Monats gibt es dafür eine neue Plattform – die „Schatzkiste“, eine Partnervermittlung rein für Menschen mit Handicap.

Und die funktioniert etwas anders als die herkömmlichen Singlebörsen im Internet. „Wir haben einen Schutzraum geschaffen“, sagt Baumhaus-Geschäfsführerin Bettina Unruh. Hilke Schulz nämlich schließt die Profile der Menschen, die zu ihr in die Sprechstunde kommen, in die „Schatzkiste“ (ihren PC) ein – und öffnet die nur Stück für Stück, wenn beide potenziellen Partner einverstanden sind.

„Sobald wir jemanden gefunden haben, der dem oder der Suchenden gefallen könnte, schreiben wir einen Brief“, erklärt Schulz. Darin wird die Person vorgestellt. Wenn beide Partnersuchenden einverstanden sind, wird ein Treffen arrangiert, bei dem die Vermittlerin dabei ist.

Und es gibt weitere Möglichkeiten für zartes Anbändeln: „Wir veranstalten ab sofort zwei Singlepartys für Menschen mit Handicap im Jahr – die erste am 10. Juni in der Kulturetage“, kündigt Bettina Unruh an. Dabei werden speziell geschulte Flirtengel dafür sorgen, dass man in Kontakt mit dem potenziellen Partner kommt.

Die Oldenburger „Schatzkiste“ ist die 40. in Deutschland. Erfahrungen gibt es also schon viele. Selbst in Oldenburg. Schulz, die zuvor vier Jahre im Baumhaus-Wohnheim gearbeitet und Expertise im Bereich „Sexualität und Behinderung“ gesammelt hat, erzählt: „Die Bremerhavener Schatzkiste hat bereits eine Singleparty veranstaltet – und da hat es zwischen einem unserer Bewohner und einer Cuxhavenerin gefunkt“. Seitdem gibt es regelmäßige Treffen. „Wir begleiten die Liebenden, wenn es nötig ist, auf der Fahrt“, sagt Bettina Unruh, „für die Liebe ist uns kein Weg zu weit.“

Zwei mal in der Woche gibt es Sprechstunden für Partnersuchende in der Baumhaus-Verwaltung. Die Nachfrage ist so groß, dass Termine vereinbart werden müssen – unter schatzkiste@baumhaus.de oder unter Tel. 0177/8703083. Alles weitere kann dann dort geklärt werden.

Die Nachfrage nach Sprechzeiten übersteigt schon jetzt das Angebot – auch weil Schulz das Projekt in vielen Einrichtungen vorgestellt hat und auf große Resonanz stieß. „Wir haben einen Förder-Antrag bei der Aktion Mensch gestellt, um das Projekt auszuweiten“, sagt Bettina Unruh, die die „Schatzkiste“ als weiteren Schritt zur Inklusion versteht. Der Schutzraum aber sei wichtig, sagt sie. „Behinderte sind sehr viel häufiger von Missbrauch betroffen als Nichtbehinderte“, sagt Unruh. Einige der Baumhaus-Mitarbeiter – dort arbeiten derzeit 64 Menschen mit Handicap, im Wohnheim und dem betreuten Wohnen sind 48 zu Hause – hätten sich in herkömmlichen Singlebörsen umgesehen: „Dort“, so die Erfahrung, „sind aber nicht nur gute Menschen unterwegs.“

Was einer der Baumhaus-Mitarbeiter zum Flirten denkt:


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