04.08.2012

Stadtentwicklung
So könnten Lärmschutzwände aussehen

Präsentation der Stadt zeigt Simulation schon vor dem Konzept der Bahn

Die Bahn hat Material für eine öffentliche Diskussion zugesagt. Nach den Ferien geht’s los.
Michael Exner

OLDENBURG Trennt künftig eine vier Meter hohe Bahnmauer den Norden der Stadt optisch in Ost und West? Nicht zwingend, aber die jüngsten Bahn-Pläne könnten darauf hinauslaufen.

Bei einem Treffen in Hannover zur Umsetzung des vor Gericht geschlossenen Vergleichs hat die DB Netz AG in dieser Woche (die NWZ  berichtete) Grundzüge ihres Lärmschutzkonzeptes vorgestellt: Das sind Lärmschutzwände, die vom Hauptbahnhof durchgehend bis zur nördlichen Stadtgrenze in der Regel vier Meter hoch sein sollen.

Wie das aussehen könnte, hat die Stadt schon früher in einer Präsentation zu den sechs Stadtteilkonferenzen zum Thema Bahnstreckenausbau simuliert: am Beispiel Elsässer Straße (siehe Bilder rechts) und am Beispiel des Übergangs Alexanderstraße.

In der Realität könnten die Wände optisch aufgefrischt werden. Nach Angaben der Stadt wird die Bahn nach den Sommerferien Material für die Beratungen der Politik und die Diskussion in der Öffentlichkeit liefern. Das soll Gelegenheit bieten, „städtebauliche Gesichtspunkte vor allem auch hinsichtlich der Höhe und der Gestaltung der Lärmschutzwände in die weiteren Planungen einzubringen“.

Bernd Müller, Leiter des Amtes für Verkehr und Straßenbau, ist jedenfalls zuversichtlich, „dass wir schon bald in den weiteren Abstimmungsprozessen mit der Bahn eine belastbare Beratungsgrundlage für die politische Meinungsbildung vorlegen können“. Die Bahn wolle sich aktiv an den weiteren Beratungen beteiligen.

Leserkommentare

Kommentieren Sie diesen Artikel

Das könnte Sie auch interessieren

Über den Autor

Michael Exner

Redaktionsleitung
Redaktion Oldenburg
Tel.: 0441 9988 2101
Fax: 0441 9988 2109

Artikel

Mehr zu ...

Mehr zum Thema

Mehr aus diesem Ressort

Meist gelesen

Newsfeed

Börse aktuell