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NWZonline.de Region Stadt Oldenburg Wirtschaft

Streit um Treppe am Bahndamm

11.01.2017
NWZonline.de NWZonline 2017-01-11T12:06:42Z 280 158

Natur:
Streit um Treppe am Bahndamm

Etzhorn Der Bürgerverein Etzhorn hat einen Plan: Drei Wanderwege sollen angelegt werden, die durch den von viel Grün geprägten Stadtteil im Osten Oldenburgs führen sollen. Zentraler Bestandteil dieses kleinen Wanderwegenetzes ist der Damm der ehemaligen Braker Bahn, die den Stadtteil durchschneidet. Die Trasse soll zu einem Naturerlebnispfad ausgebaut werden, der vom Kummerkamp bis Wahnbek führt.

Am Dillweg soll eine Treppe vom Damm auf die Straße herabführen und den rutschigen Trampelpfad ersetzen, den die Wanderer dort bereits ausgetreten haben, wünschen sich Etzhorns Bürgervereinsvorsitzender Gustav Backhuß-Büsing und Erwin Langlotz von der Bürgerinitiative gegen die Windkraftanlagen an den Bornhorster Seen. Die Stadt hat den Bau einer naturnah mit Holzkanten angelegten Treppe genehmigt. Baubeginn soll im Februar/März sein. „Mitglieder des Bürgervereins werden Hand anlegen“, sagt Backhuß-Büsing.

Doch mit dem Bau sind nicht alle einverstanden. Im sozialen Netzwerk im Internet läuft Bernfried Wiewiora Sturm gegen die Pläne der Bürgerinitiative und des Bürgervereins. Der Etzhorner befürchtet durch den Bau der Treppe die Zerstörung einer wertvollen Naturfläche. Es gibt seinen Aussagen zufolge weitere Trampelpfade vom Bahndamm herab, die konsequenterweise auch mit Treppen befestigt werden müssten. Wiewiora fürchtet zudem die Zerstörung des Lebensraumes der in den Infotafeln dargestellten Tier- und Pflanzenwelt, weil deutlich mehr Menschen den Bahndamm begehen werden. Zudem würden mehr Autos im Umfeld des Dammes parken. Wiewiora zweifelt außerdem an, dass der Bürgerverein die weitere Instandhaltung und Pflege dieser Bauanlage leisten könne. Er forderte die Renaturierung also Wiederherstellung der zertretenen Flächen. Den Bürgerverein fordert Wiewiora auf, den Trampelpfad mit einem rot-weißen Flatterband zu sichern.

Backhuß-Büsing und Langlotz mögen diesen Forderungen nicht folgen. Das Geld für den Bau der Treppe, die Anlage der Wanderwege und möglicherweise für Hundekot-Tütenspender, die aufgestellt werden sollen, stammt aus einem gerichtlichen Vergleich im Streit um den Bau der Windräder. Den fünfstelligen Betrag verwaltet der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).


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