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NWZonline.de

Bergung der Unglückszüge dauert Tage

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Tragödie:
Bergung der Unglückszüge dauert Tage

Bad Aibling Es ist eine sonderbare Mischung: Am Tag nach dem verheerenden Zugunglück von Bad Aibling trauern viele Menschen um die Toten, gleichzeitig laufen an der Unfallstelle schon fast routiniert die Aufräumarbeiten. Für Gefühle ist bei diesem Job wenig Platz. Experten forschen intensiv nach der Ursache. Wie konnte es trotz moderner Sicherheitstechnik im Bahnverkehr passieren, dass zwei Züge frontal zusammenstoßen?

Eines ist inzwischen gewiss: Bei dem Zugunglück – das schwerste in Bayern seit mehr als 40 Jahren und in ganz Deutschland seit fünf Jahren – starben zehn Männer im Alter zwischen 24 und 60 Jahren. Alle lebten in der Region. Unter den Toten sind auch die beiden Lokführer und ein sogenannter Lehr-Lokführer, der ausgerechnet an diesem schwarzen Faschingsdienstag routinemäßig eine Fahrt begleitete.

Noch längst nicht sicher scheint indessen zu sein, wie es zu der Katastrophe kommen konnte.

Die Nachrichtenagentur dpa hat aus zuverlässiger Quelle erfahren, dass die Tragödie nahe dem oberbayerischen Rosenheim durch menschliches Versagen ausgelöst worden sein soll. Doch weder Staatsanwaltschaft noch Polizei wollen unter Verweis auf laufende Ermittlungen etwas dazu sagen.

Ohnedies gehört der Mittwoch vor allem der Trauerarbeit. An der Mariensäule vor dem Rathaus von Bad Aibling haben die Menschen Blumen niedergelegt. Dutzende Kerzen wurden von Wind und Regen gelöscht. Passanten bleiben stehen, halten inne. „Das Land trauert“, sagt Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU), der am Vormittag mit einem ganzen Tross an Politikern auch von SPD und Grünen an den Unglücksort gekommen ist. „Es ist eine Tragödie für das ganze Land“, sagt Seehofer sichtlich erschüttert und trägt sich in ein Kondolenzbuch ein.

Erst sprechen Seehofer und andere Spitzenpolitiker im Rathaus fast eineinhalb Stunden hinter verschlossener Tür mit den Helfern von Feuerwehr, Rotem Kreuz und anderen Organisationen, die in orangefarbenen und gelben Warnwesten gekommen sind. 700 Helfer waren tags zuvor im Einsatz gewesen.

Danach fährt der Tross weiter zum Unglücksort. Vier Kränze und Blumengebinde mit weiß-blauen und weiß-roten Trauerschleifen werden niedergelegt.

Die Knäuel auf dem Gleis zu entwirren, ist nun die Arbeit der Techniker. Schon am Dienstag war die Oberleitung entfernt worden. Nun fällen THW-Männer einige Bäume, die im Weg stehen. Von beiden Seiten sind inzwischen riesige knallrote Kräne herangefahren – „DB Netz Notfalltechnik Multitasker 1200“ steht auf einem. Zunächst sind die Helfer noch mit Vorbereitungsarbeiten an den entgleisten Waggons beschäftigt. Erst am späten Nachmittag wird einer der hinteren Zugteile unter lautem Krachen vom Kran angehoben und wieder zurück aufs Gleis gesetzt.

Bis die Bergungsarbeiten zu den beiden total zerfetzten Triebwagen vordringen können, vergeht nach Einschätzung des Feuerwehr-Einsatzleiters Wolfram Höfler noch mindestens ein Tag. Ein eisigkalter stürmischer Wind und immer wieder einsetzende Schneeschauer machen die ohnedies schwierige Arbeit nicht leichter.

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