Glücksspiel:
Frühere Bürgermeisterin verzockte Millionen

66-Jährige angeklagt

San Diego Mit mehr als einer Milliarde Dollar (750 Millionen Euro) soll die frühere Bürgermeisterin von San Diego, Maureen O’Connor, in Spielkasinos der USA gespielt haben. Das geht aus Ermittlungsakten hervor, aus denen die „New York Times“ und die „Los Angeles Times“ am Freitag zitierten. Allerdings: Weil O’Connor immer wieder auch gewann, bleibe unter dem Strich „nur“ ein Minus von 13 Millionen Dollar.

Die heute 66-Jährige ist angeklagt, weil sie auch gut zwei Millionen Dollar aus einem Wohltätigkeitsfonds genommen haben soll. Die Witwe des Fast-Food-Pioniers Robert Peterson, der bei seiner Kette „Jack in the Box“ als Erster im großen Umfang das „Drive-In“-System eingesetzt hatte, ist hochgradig spielsüchtig. Sie selbst macht einen Hirntumor dafür verantwortlich.

Sie soll zwischen den Jahren 2000 und 2009 in Las Vegas, Atlantic City und San Diego Millionen Dollar verspielt haben. Die Demokratin O’Connor war von 1986 bis 1992 der erste weibliche Bürgermeister des südkalifornischen San Diego.

Leserkommentare

Kommentieren Sie diesen Artikel
Liebe Leserin, lieber Leser,

momentan steht Ihnen die Kommentarfunktion auf NWZonline.de nicht zur Verfügung. Bitte haben Sie hierfür Verständnis.

- Das Team von NWZonline

Mehr zu ...

Ort des Geschehens

Weitere Artikel aus san diego
article
d298d610-7784-11e2-9010-0b7bf1190f3c
Glücksspiel
Frühere Bürgermeisterin verzockte Millionen
http://www.nwzonline.de/panorama/fruehere-buergermeisterin-verzockte-millionen_a_2,0,1733600386.html
16.02.2013
http://www.nwzonline.de
Panorama,Glücksspiel
Panorama

Panorama

Hochwasser- und Erdrutschgefahr

Schweiz leidet unter Folgen von massiven Regenfällen

Bern Zwischen Bern und Freiburg wurde am Sonntagnachmittag ein Streckenabschnitt der Bahn von Geröllmassen verschüttet. In der Region des Genfersees war es bereits am Samstag zu leichten Überschwemmungen gekommen.

nwzonline.de

Marketing-Idee Für Bremerhaven

Kultfigur Hein Mück erobert die Herzen

Bremerhaven Weltoffen und beliebt: Fünf Bremerhavener Studenten wollen die Kultfigur zum Sympathieträger der Seestadt machen. Der Auslöser für die Idee war ein unerfreulicher Anlass.