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Kehrtwende im Berliner Museumsstreit

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Kehrtwende im Berliner Museumsstreit

Die Berliner Gemäldegalerie gilt als eines der weltweit wichtigsten Museen für Alte Meister. Mit Schlüsselwerken von Rembrandt, Caravaggio, Dürer, Cranach und anderen wird das Haus am Potsdamer Platz in einem Atemzug mit dem Louvre in Paris und dem Prado in Madrid genannt.

Kein Wunder, dass überstürzte Pläne zu einem Umzug der hochkarätigen Sammlung an die Museumsinsel im vergangenen Jahr international für Wirbel sorgten.

Jetzt hat die verantwortliche Stiftung Preußischer Kulturbesitz das Mammutvorhaben kassiert. Stiftungspräsident Hermann Parzinger stellte am Mittwoch ein mehrfach verschobenes Gutachten vor, das Gesamtkosten von mindestens 375 Millionen Euro für die Umzugslösung vorsieht. Angesichts der sonstigen Bauvorhaben der Stiftung sei eine solche Summe nicht realistisch, sagte er mit Blick etwa auf den laufenden Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses, der allein mindestens 590 Millionen Euro verschlingen wird.

Trotzdem soll zumindest der zweite Teil der Stiftungspläne Wirklichkeit werden. Denn Sinn des Umzugs war nicht nur, die bisher getrennt gezeigten Gemälde und Skulpturen an der Museumsinsel zusammenzuführen. Vor allem sollte die ursprünglich eigens für die Alten Meister gebaute Gemäldegalerie am Potsdamer Platz für ein Neues Museum der Moderne freigeräumt werden.

Die Verantwortlichen fühlten sich unter Zugzwang. Denn der inzwischen 83-jährige Kunstsammler Heiner Pietzsch und seine Frau Ulla hatten Berlin schon 2010 ihre wertvolle Sammlung surrealistischer Kunst zugesagt - vorausgesetzt, sie werde öffentlich gezeigt. Das dafür notwendige Museum der Moderne soll nun hinter der Neuen Nationalgalerie in unmittelbarer Nachbarschaft zur Gemäldegalerie entstehen. Das Gutachten veranschlagt die Baukosten auf 130 Millionen Euro - nur ein Bruchteil der Umzugsvariante.

Die Museums-Oberen sprachen am Mittwoch überschwänglich von einer «großartigen Lösung» und «wunderbaren Chance». Denn tatsächlich hat Berlin, die Stadt, in der die Nazis einst die Verfolgung von angeblich «entarteter Kunst» einleiteten, bisher kein angemessen großes Haus für die Kunst des 20. Jahrhunderts.

Die Neue Nationalgalerie, der «lichte Tempel aus Glas» von Architektur-Ikone Ludwig Mies van der Rohe, platzt aus allen Nähten: Sie kann allenfalls immer ein Drittel ihrer Bestände von Künstlern wie Munch, Kirchner, Picasso, Klee, Feininger, Dix und Kokoschka zeigen.

Durch den Neubau dahinter soll nun eine Ausstellungsfläche von insgesamt mehr als 13 000 Quadratmetern entstehen. Auch die Werke von Max Ernst und René Magritte, Joan Miró und Salvador Dalí, Frida Kahlo und Mark Rothko aus der Sammlung Pietzsch fänden hier Platz. Zudem sollen «Klassiker» aus dem Gegenwartsmuseum Hamburger Bahnhof mit einziehen. «Es ist fast unerträglich, dass es ausgerechnet an diesem Ort ein solches Museum bisher nicht gibt», sagte Nationalgalerie-Direktor Udo Kittelmann.

Allerdings: Berlin wäre nicht Berlin, wenn mit dem Kurswechsel der Stiftung jetzt der Museumsstreit beendet wäre. Das Trommelfeuer von Fragen, das Parzinger & Co. bei ihrer Pressekonferenz am Mittwoch über sich ergehen lassen mussten, gab schon einen Vorgeschmack auf die anstehenden Debatten.

Warum hat sich die Stiftung bei ihrem ersten Plan so verkalkuliert? Wie kann ein Neubau an der Museumsinsel dreimal so teuer sein wie einer am Potsdamer Platz? Und was passiert mit der Kunst der Moderne, wenn der Mies-van-der-Rohe-Bau demnächst drei Jahre lang renoviert wird, ohne dass das neue Haus bis dahin steht? Zumindest rückblickend gab sich Parzinger zerknirscht: «Es sind auch von unserer Seite Kommunikations- und Fehler passiert.»

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