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Kieler „sophienhof“:
Polizei schwächt Darstellung zu Übergriffen ab

Kiel Die Kieler Polizei hat ihre Darstellung einer massiven Belästigung von drei Mädchen im Kieler Einkaufszentrum „Sophienhof“ abgeschwächt. Experten der Polizei untersuchten noch, ob es auf den Handys der tatverdächtigen Flüchtlinge Fotos und Videos der Mädchen gibt oder auch nicht, sagte ein Polizeisprecher am Montag in Kiel. Am Freitag hatte die Polizei die Existenz von Fotos und Videos noch als Tatsache geschildert. Mehr als 20 Männer mit Migrationshintergrund sollen die Mädchen demnach massiv belästigt, verfolgt und gefilmt haben.

NDR 1 Welle Nord hat mit Quelle Kieler Polizei berichtet, auf den Handys der beiden Hauptverdächtigen seien weder Fotos noch Videos gefunden worden. Der dpa sagte ein Polizeisprecher dagegen, ob es Aufnahmen gebe, sei noch nicht geklärt. Die Polizei teilte am Montag auch mit, sie suche einen möglicherweise wichtigen Zeugen, der die Belästigung der drei weiblichen Jugendlichen beobachtet und mit ihnen während des Vorfalls gesprochen haben soll.

Der Polizeisprecher sagte, es würden nun auch die Überwachungskameras des „Sophienhofes“ ausgewertet, um zu sehen, wie viele Schaulustige unter den angeblich 20 bis 30 Männern waren und wie viele die Mädchen belästigt oder verfolgt hätten.

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