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Scooter in Hamburg: Tour-Finale und ein Abschied

Zwei Stunden lang gibt Rick J. Jordan an diesem Freitagabend in Hamburg noch einmal alles. Kaum sind die Ufos gelandet, auf denen er und seine Bandkollegen in die O2 World schweben, gibt es kein Halten mehr: Der 46-Jährige hüpft, tanzt und animiert.

Und sorgt ganz nebenbei zum letzten Mal für die Sounds, die Scooter zu einer der erfolgreichsten deutschen Bands gemacht haben. Es ist das Finale der «20 Years Of Hardcore»-Tour und für Rick J. Jordan zugleich der Abschied vom Techno-Trio.

Doch davon bekommen die 12 000 Fans zunächst kaum etwas mit. Zwischen krachender Pyrotechnik, grellen Lasershows und lauten Beats ist kein Platz für Abschiedsschmerz. Binnen Minuten verwandeln Frontman H.P. Baxxter, Rick J. Jordan und DJ Michael Simons die Halle in eine Großraumdisko. Gleich das erste Lied lässt am Thema des Abends keine Zweifel: «One(Always Hardcore)» stimmt H.P. Baxxter an. Es folgen Evergreens wie «How Much Is The Fish», «Maria» oder «Hyper Hyper». Techno-Hymnen, die wohl viele kennen, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten feiern gegangen sind.

Und viel hat sich am Erfolgsrezept seit 1994 auch nicht verändert. Noch immer schreit der gebürtige Ostfriese Hans Peter Geerdes «Yeah» ins Mikrofon, seine Haare sind noch genauso wasserstoffblond und die Texte so schlicht wie vor 20 Jahren. Das mögen manche als Trash belächeln, die Fans lieben es. Sie haben sich ihre neonfarbenen Warnwesten übergezogen, Schmuck aus leuchtenden Knicklichtern gebastelt und sind bereit für die von H.P. Baxxter angekündigten «20 Jahre Hardcore». Schon in Bussen und Bahnen auf dem Weg zum Konzert ist das eingängige «Döp, Döp, Döp» aus dem Song «Maria (I like it loud)» ständiger Begleiter.

Der Abschied bleibt bis zum Schluss unerwähnt. Erst, als sich manche Fans bereits den Schweiß abgewischt und die dicke Winterjacke angezogen haben, wird es auf der Bühne sentimental. «For the last time tonight», stellt H.P. Baxxter seinen Bandkollegen Rick J. Jordan vor. Das Publikum feiert den 46-Jährigen - und die beiden Weggefährten liegen sich in den Armen. Noch ein Bild als Erinnerung an zwei Jahrzehnte Techno-Geschichte und die verschwitzten Handtücher ins Publikum geworfen, dann ist es schon vorbei. Große Emotionen sind nicht Scooters Ding.

Künftig wird Phil Speiser an Trommeln, Synthesizer, Klavier und mit Soundeffekten für den Scooter-Klang sorgen. So bleibt nach diesem Abend von den Gründungsmitgliedern nur H.P. Baxxter - und ein Trost für die Fans: Der Frontman hat nach eigenem Bekunden noch nie ans Aufhören gedacht. Seinen Fans gibt er zum Abschied mit auf den Weg: «Ihr seid ja alle wahnsinnig».

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