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Springreiter starten schwach ins Weltcup-Finale

Das Weltcup-Finale begann für die deutschen Springreiter mit langen Gesichtern. Keiner aus dem Quartett kam im Zeitspringen unter die besten Zehn.

Als bester Starter liegt nach dem Auftakt Hans Dreher auf Rang zwölf. Der Debütant aus Eimeldingen ritt im Zeitspringen mit Embassy fehlerfrei in 67,06 Sekunden. Es führt nach der ersten von drei Teilprüfungen die US-Amerikanerin Beezie Madden mit Simon (62,28).

«Hansi hat einen Super-Job gemacht», lobte Bundestrainer Otto Becker seinen Weltcup-Neuling. Ohne Fehler lenkte Dreher sein Pferd durch den Parcours, ging aber «nicht volles Risiko», wie der Reiter selber sagte. Die Routiniers enttäuschten hingegen.

Zweitbester deutscher Starter ist Meredith Michaels-Beerbaum aus Thedinghausen, die mit Bella Donna (69,60) auf Rang 20 liegt. Christian Ahlmann hatte mit Taloubet (71,77) eine Verweigerung. Der Reiter aus Marl kam nur auf Rang 25. Marcus Ehning aus Borken liegt nach zwei Abwürfen mit Plot Blue (73,53) auf Rang 27.

«Ich wusste vorher, dass Bella Donna nicht zu den Favoriten gehört», kommentierte Michaels-Beerbaum: «Sie ist leider nicht die Schnellste.» Enttäuschend war hingegen der Ritt von Marcus Ehning mit zwei Abwürfen. Der dreimalige Weltcup-Gewinner hat damit keine Chance auf einen vierten Erfolg. «Da hatten wir und mehr erhofft», sagte der Bundestrainer. Das galt auch für Ahlmann. Mit der Verweigerung seines Pferds rundete er die missratene Bilanz ab.

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25.04.2013
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