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NWZonline {{SHARING.setTitle("Niedersachsen bleibt Schlusslicht")}}

Pflege:
Niedersachsen bleibt Schlusslicht

Frage: Herr Laumann, ausländische Pflegekräfte spielen eine immer größere Rolle in der Pflege. Gibt es noch genügend Nachwuchs?

Laumann: Man muss wissen, von den 2,6 Millionen Pflegebedürftigen werden etwa zwei Drittel zu Hause gepflegt. Wir haben mehr als 700 000 Pflegekräfte in der Altenpflege, aber längst nicht alle haben eine Vollzeitstelle. Viele Teilzeitkräfte arbeiten in der ambulanten Pflege. Da wir jedes Jahr etwa zwei bis drei Prozent mehr Pflegebedürftige bekommen, ist meine größte Sorge, woher wir jedes Jahr zusätzlich 20 000 Pflegekräfte bekommen. Im Übrigen bin ich für jede ausländische Pflegekraft dankbar, die nach Deutschland kommt.

Frage: Spielt die Entlohnung der Pflegekräfte eine Rolle?

Laumann: Es gibt viele Regionen in Deutschland, wo Pflege sehr fair bezahlt wird. Vor allem das Bundesland Niedersachsen macht mir allerdings große Sorgen. Es gibt kein westdeutsches Bundesland, wo die Beschäftigten in der Altenpflege so schlecht bezahlt werden. In Niedersachsen verdient eine Altenpflegefachkraft im Durchschnitt 2200 Euro im Monat, die gleiche Pflegekraft in Nordrhein-Westfalen verdient fast 2700 Euro. Niedersachsen ist das Schlusslicht aller westdeutschen Länder.

Frage: Woran liegt das?

Laumann: In Niedersachsen gibt es vergleichsweise sehr viele Strukturen, die keine Tarifverträge einhalten. Das Zweite ist: Die Altenpflege muss auf Augenhöhe mit der Krankenpflege sein. Deshalb bedarf es auch einer generalistischen Berufsausbildung, wo wir Krankenpflege und Altenpflege in einem Berufsbild zusammenführen. Darin sind sich Bund und Länder einig. Das Pflegeberufegesetz ist auch so gut wie fertig. Aber wir brauchen die Zustimmung der Bundesländer. Als Pflegebevollmächtigter sage ich: Pflege muss sich zu einer eigenständigen und selbstbewussten Disziplin in unserem Gesundheitssystem entwickeln.

Frage: Wie soll sich Pflege emanzipieren?

Laumann: Es gibt eine Apothekerkammer, eine Ärztekammer, warum soll es keine Pflegekammer geben? Warum soll die Pflege nicht ihre beruflichen Inhalte bestimmen. Die Pflege in Deutschland muss sich mehr emanzipieren.

Frage: Wird die Pflege teurer durch die Reform?

Laumann: Ja. Denn gute Pflege muss uns etwas wert sein. Verbesserung der Tagespflege, einheitliche Zuzahlung in den Heimen und vor allem die Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffes zum Beispiel, das kostet natürlich. Im ganzen 0,5 Prozentpunkte beim Lohn, das sind 20 Prozent des gesamten Pflegeetats. Das bringt uns gut sechs Milliarden Euro mehr pro Jahr. Der Pflegebedürftigkeitsbegriff wird neu definiert, weg von den defizitorientierten Pflegestufen, hin zu den gerechteren Pflegegraden. Das ist auch dringend notwendig und mit dem jetzigen Volumen bekommt man das nicht hin.

Frage: Müssen die Heimbetreiber sich sorgen?

Laumann: Nein, aber natürlich müssen auch sie sich anpassen. Durch den neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff wird ein anderes Denken greifen. Jede der 12500 stationären Einrichtungen muss den Personalschlüssel neu mit den Pflegekassen verhandeln. Ein Jahr haben die Heimbetreiber dazu Zeit.

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