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Rechtsextremismus:
Vier Häftlinge aus Vechta im Neonazis-Netzwerk

Hannover An dem aufgedeckten rechtsextremen Netzwerk in deutschen Gefängnissen sind nach Ermittlungen der Justiz bis zu sechs Häftlinge in Niedersachsen beteiligt gewesen. Es handele sich um vier Gefangene in Vechta sowie je einen in Bremervörde und Meppen, teilte das Justizministerium in Hannover am Donnerstag mit.

Zurzeit sei ein strukturiertes und funktionierendes rechtsradikales Netzwerk im niedersächsischen Justizvollzug aber nicht erkennbar. Ob es zu einem Ermittlungsverfahren gegen die Betroffenen kommt, hänge von den Erkenntnissen der Polizei ab.

NWZ-Spezial zum Neonazi-Terror

Auf die Spur des Netzwerkes und eine Liste mit 51 Namen war die Justiz bei der Durchsuchung der Zelle eines Häftlings im hessischen Hünfeld gestoßen. Auf der Liste tauchten auch die Namen zweier weiterer Häftlinge in Vechta und eines weiteren in Meppen sowie einer Bediensteten des Frauengefängnisses in Vechta auf.

Nach bisherigen Erkenntnissen hatte die Frau aber keinen Kontakt zu dem Netzwerk. Nachweislich sei dies aber bei zwei Gefangenen in Vechta der Fall gewesen, teilte das Justizministerium mit. Bei ihnen wurden elf Briefe des hessischem Gefangenen, ein an ihn gerichtetes Schreiben sowie ein Verschlüsselungscode für das Alphabet sichergestellt.

In einem der Briefe wurden drei andere Gefangene als neue Mitglieder des Netzwerkes benannt. Bei ihnen erhärteten sich die Verdachtsmomente aber bisher nicht. Auf der in Hessen sichergestellten Liste befanden sich auch die Namen zweier Besucher der Gedenkstätte in der Justizvollzugsanstalt in Wolfenbüttel.

Erkenntnisse zu ihnen und zur Frage, warum sie auf der Liste stehen, hat die Justiz nicht. Das bundesweit agierende geheime Netzwerk soll auch Kontakt zu der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe gesucht haben.

Mehr dazu in der nächsten Ausgabe der NWZ.

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