Flüchtlings-Demo In Oldenburg:
„Wir wollen gute Nachbarn sein“

Sie haben der Gewalt eine klare Absage erteilt: Mehrere hundert Menschen, darunter vor allem Flüchtlinge, demonstrierten für Freiheits- und Frauenrechte.

Oldenburg Mehrere hundert Menschen haben sich am Freitagnachmittag auf dem Bahnhofsvorplatz in Oldenburg versammelt, um für Frauenrechte zu demonstrieren. Die Demo stand unter dem Motto „2000 Flüchtlinge sind 2000 Menschen und nicht 2000 Täter“. „Wir wollen gute Nachbarn sein“, skandierten viele Teilnehmer, unter ihnen vor allem Flüchtlinge. Sie zogen bis zum Schlossplatz, wo die Kundgebung stattfand.

Vertreter der Interkulturellen Arbeitsstelle Ibis betonten in ihrer Ansprache, wie wichtig es sei, sich klar gegen Gewalt auszusprechen. Die Flüchtlinge seien selbst Opfer von Gewalt und wollten eben dieser eine deutliche Absage erteilen – und Freiheitsrechte verteidigen.

Im Stadtverkehr kam es während der Demo punktuell zu Behinderungen.

Auch auf Facebook war zuvor zu der Demo aufgerufen worden:

Wir freuen uns, auf diese Demonstration aufmerksam machen zu dürfen:"Die gute Stimmung gegenüber Flüchtlingen in...

Posted by Flüchtlinge - Willkommen in Oldenburg on Donnerstag, 14. Januar 2016

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  drop_dead_fred 15.01.2016, 22:28:26
Ein nette Aktion. Wir sprechen uns dann spätestens
im Sommer wieder wenn halb Oldenburg leicht
bekleidet durch die Stadt läuft.
  oldenburg66 15.01.2016, 19:50:45
@ 2100-313 ,
Marnie hat recht , sammeln sie ihr müll selber auf ,

ich füge noch hinzu verbreiteten sie nicht unnötigen geistigen müll


  birgit-louise 15.01.2016, 19:06:13
Das ist gut otganisiert von Deutschen, aber überzeugt mich gar nicht als Mutter von 2 Töchtern!
  Marnie 15.01.2016, 18:38:54
@ 2100-313
Geht es nicht noch eine Nummer herablassender?
Warum dürfen Flüchtlinge nicht zeigen, dass sie die Taten anderer mißbilligen (für die sie von der Öffentlichkeit auch verantwortlich gemacht werden)?

Sammeln Sie ihren Müll selber auf.

  2100-313 15.01.2016, 17:11:17
Wenn die Flüchtlinge gute Nachbarn sind, dann merkt man das ganz von selber. Dann werden sie schnell und eifrig Deutsch lernen und überall in der Öffentlichkeit auch Deutsch sprechen, und sich ansonsten auf eine positive Weise so benehmen wie es im Gastland üblich ist. Das würde jedem auffallen. Dazu braucht es keine Demo, und diese überzeugt auch niemanden. Die Demo ist vielleicht etwas gegen Langeweile. Gibts nichts anderes zu tun? Sich irgendwo nützlich machen, Müll an den Straßenrändern sammeln, eine Kinderbetreuung für die eigenen Landsleute organisieren ....

Über den Autor

Christoph Kiefer

Redaktionsleitung
Redaktion Oldenburg
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Flüchtlings-Demo In Oldenburg
„Wir wollen gute Nachbarn sein“
Sie haben der Gewalt eine klare Absage erteilt: Mehrere hundert Menschen, darunter vor allem Flüchtlinge, demonstrierten für Freiheits- und Frauenrechte.
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