Mit Zeitung fürs Leben lernen
Ausbildung Meyer Technik beteiligt sich an NWZ -Aktion
Die Zeitung zur Ausbildung dazu bekommen (sitzend von links) Arne Siemann, Luisa Sechting, Fabio Kunert, Martin Miszler und Helge Stolle BILD: Hergen Schelling 
von Hergen Schelling
Ganderkesee - Auszubildende der Nordwest-Zeitung hatten die Idee – Auszubildende in immer mehr Firmen des Verbreitungsgebietes profitieren davon: Sie erhalten ein Jahr lang die Zeitung, ihr Arbeitgeber bezahlt das Abo – und hat ebenfalls einen Vorteil, weil die jungen Betriebsangehörigen durch tägliches Lesen Allgemeinbildung und Ausdrucksvermögen steigern. Die NWZ -Aktion „proAzubi“ ist das, was man neudeutsch eine „Win-Win-Situation“ nennt.
Und darauf setzt künftig auch die Unternehmensgruppe Meyer Technik in Ganderkesee: Ihre Auszubildenden im ersten Lehrjahr lesen ab 1. Februar für ein Jahr die Nordwest-Zeitung. Geschäftsführer Harald Meyer habe die Aktion auf Anhieb interessant gefunden, berichtete Lukas Bäcker, bei Meyer Technik zuständig für Marketing und Organisation, am Freitag bei einer Info-Veranstaltung. Die Unternehmensführung verspreche sich von der Teilnahme einen weiteren Schub für den Nachwuchs und werde die Aktion vermutlich auch für die anderen Ausbildungs-Jahrgänge übernehmen. Insgesamt werden bei Meyer Technik 20 junge Leute in verschiedenen Berufen bis zu dreieinhalb Jahre ausgebildet.
Zunächst machen bei „proAzubi“ sechs der sieben Auszubildenden im ersten Lehrjahr mit – einer hat die Zeitung bereits. Sie wurden am Freitag von Uwe Mork, Leiter der NWZ -Privatkundenabteilung, über die Vorzüge des Zeitungs-Abos und die Details der Aktion informiert.
Nach Morks Angaben ist das Medium Tageszeitung bei den 14- bis 29-Jährigen zwar nicht so stark verbreitet, wie in den weiteren Altersgruppen, es genießt bei ihnen aber durchaus hohes Vertrauen: Junge Menschen würden mit der Zeitung vor allem Aktualität und Glaubwürdigkeit verbinden.
Das bestätigte Lukas Bäcker: „Ich bin selber irgendwann mit dem Sportteil angefangen und habe mich dann an die anderen Bereiche der Zeitung herangetastet“, schilderte er seine eigenen Erfahrungen am Freitag den Auszubildenden. Diese werden nun ab 1. Februar selber ihre Prioritäten setzen. „Die lokalen Themen interessieren mich zuerst“, sagte Helge Stolle. Arne Siemann freut sich vor allem auf den Sportteil, besonders montags.
Die Meyer-Lehrlinge sollten jedoch – wie die anderen gut 300 beteiligten Auszubildenden auch – möglichst alle Teile der Zeitung aufmerksam studieren. Denn zu „proAzubi“ gehört auch ein Quiz, mit dem alle 14 Tage Zeitungsinhalte abgefragt werden. Dabei wird zwar keine Einzelwertung vorgenommen, aber nach Firmen sortiert. Und an einem guten Betriebsergebnis für das eigene Unternehmen sind natürlich alle Auszubildenden interessiert.
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