LOHNE, 30. Januar 2012


Johannes Siemermann beißt Zähne zusammen

Radsport Beim Einfahren auf Hand gestürzt – Platz 44 bei Cross-Weltmeisterschaft


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Johannes Siemermann hatte Pech bei der Cross-WM der Radfahrer. BILD: Privat  Bild vergrößern

jan

Lohne - Johannes Siemermann (RSG Lohne-Vechta) hatte bei den Cross-Weltmeisterschaften der Radsportler in Koksijde (Belgien) sehr viel Pech. Der 17-Jährige stürzte beim Einfahren und verstauchte sich die Hand.

Und das ausgerechnet bei seinem ersten WM-Wettkampf, der in der belgischen Hochburg dieser Sportart 60000 Zuschauer anlockte. „Ich bin beim Einfahren über den Lenker gestürzt, wollte mich abstützen und habe mir dabei die linke Hand verstaucht“, schilderte der Gymnasiast das Unglück.

Ein Arzt untersuchte die Hand und verband sie, so gut es ging. „Ich wollte natürlich nicht auf den WM-Start verzichten“, biss Siemermann auf die Zähne. Allerdings behindert auf dieser laufintensiven Strecke, wo das Rad häufig geschultert werden muss, eine derartige Verletzung doch enorm.

Im über 60 Sportler großen Feld der Junioren lief es für den Lohner in den ersten drei Runde aber ganz gut. „Ich habe nichts gespürt, ich war ja körperlich ansonsten sehr gut drauf. Ein Platz um die 20 wäre unter normalen Umständen wohl möglich gewesen“, betonte der Nachwuchsfahrer, der dann aber wegrutschte und unglücklicherweise auf die verletzte linke Hand fiel.

Nun galt es nur noch: „Zähne zusammen beißen“. Er konnte seinen Nationalmannschaftskollegen Felix Drumm (Platz 15) und Marco König (Platz 19) nicht mehr folgen und landete auf einem ehrenvollen 44. Rang. „Schade, Platz 20, so hat mir Bundestrainer Wolfgang Ruser versichert, wäre drin gewesen“, sagt Siemermann. Teamkollege Silvio Herklotz, ein Mitfavorit auf den Titel, konnte sich nach einem schlechten Start als bester Deutscher noch auf Rang sieben vorarbeiten.

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