MADRID, 8. Februar 2012


Contador will weiter kämpfen


Der spanische Radprofi geht eventuell juristisch gegen die Sperre vor. Er will später weiterfahren.

dpa

Madrid - Radprofi Alberto Contador erwägt, seine Dopingsperre anfechten zu lassen. „Wir werden bis zum Ende kämpfen“, sagte der Spanier am Dienstag in Pinto: „Meine Anwälte prüfen, welche Möglichkeiten es gibt. Aber ich habe ihnen gesagt, dass ich weiterkämpfen will.“

Der Tour-de-France-Sieger war am Montag nach einem 18-monatigen Verfahren vom Internationalen Sportgerichtshof CAS des Clenbuterol-Dopings für schuldig befunden und für zwei Jahre gesperrt worden. Dagegen ist im Grundsatz nur ein Einspruch vor dem Schweizer Bundesgericht möglich.

Contador will seine Karriere nach Ablauf seiner Sperre am 5. August 2012 fortsetzen. „Ich werde zu 100 Prozent weitermachen“, betonte er. Damit nahm er seine Ankündigung aus dem Vorjahr zurück, im Falle einer Verurteilung seine Karriere zu beenden. Contador sprach von einer „Ungerechtigkeit“ und beteuerte, er habe nicht bewusst manipuliert.



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