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NWZonline {{SHARING.setTitle("Erfolg mit Frauen in Führungspositionen")}}

Diskussion:
Erfolg mit Frauen in Führungspositionen

Oldenburg Rund 60 Personalverantwortliche und Führungskräfte aus dem Nordwesten sind am Donnerstag auf Einladung der Wirtschaftsbildungs-Initiative wigy in Oldenburg zusammengekommen, um um über das Thema „Frauen in Führung“ zu diskutieren. Der Verein setzt sich seit 20 Jahren für mehr wirtschaftliche Grundbildung an allgemeinbildenden Schulen ein und fördert durch den Gedankenaustausch über aktuelle gesellschaftspolitische Themen den Austausch zwischen Schule, Wirtschaft und Wissenschaft.

Umfragen zufolge werde die mangelnde Vereinbarkeit von Beruf und Familie als entscheidender Grund für den niedrigen Frauenanteil in Führungspositionen genannt, so Professor Dr. Stephanie Birkner, Juniorprofessorin für Frauen als Unternehmerinnen an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Das sei aber ein deutsches Problem. Die Wissenschaftlerin nannte auch Argumente, den Frauenanteil im Top-Management zu erhöhen: „Unternehmen mit gemischten Teams haben eine höhere Umsatzrendite und ein deutlich geringeres Insolvenzrisiko.“

Gemischte Teams seien einfach die besseren Teams, bestätigte Dr. Silke Wenzel, Leiterin Konzernpersonal beim Energieversorger der EWE. „Sie helfen, herausfordernde Aufgaben besser und effizienter zu lösen.“ Die EWE arbeite daran, Personalstrategien anzupassen. „Es wird in Zukunft mehr Frauen auf allen Hierarchieebenen geben – ob mit oder ohne Quote“, resümierte Dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender der EWE und von Wigy. Das Wirtschaftsforum habe geholfen, den Dialog über die Frage des „Wie“ voranzutreiben.

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