Stadt fühlt sich für „Sail“ gut gerüstet
Windjammertreffen Bremerhaven rechnet mit großem Ansturm
Bremerhaven - Die Organisatoren des Windjammer-Festivals „Sail 2010“ in Bremerhaven (25. bis 29. August) haben sich auf den erwarteten Besucheransturm nach eigenen Angaben gut vorbereitet. Rund 250 Polizisten sollen für Sicherheit und einen möglichst reibungslosen Verkehrsfluss sorgen. An den fünf Tagen werden insgesamt rund eine Million Besucher erwartet.
6000 zusätzliche Parkplätze und ein Park-and-Ride-Service wurden im südlichen Fischereihafen eingerichtet, teilte die Polizei am Montag mit. Von dieser Stelle aus gibt es einen ständigen Pendelverkehr zum Veranstaltungsgelände am Alten und am Neuen Hafen. Mit Hinweis-Bannern und fünf elektronischen Hinweistafeln werden die auswärtigen Besucher direkt zu den Parkflächen geleitet.
In den Parkhäusern und in der Innenstadt stehen rund 2500 Parkplätze zur Verfügung. Polizeihauptkommissar Werner Stox ist sich allerdings sicher, dass diese Plätze „bereits vormittags vergeben sind“. Zusätzlich hat die Polizei in der Barkhausenstraße 50 Sonderparkplätze für die Autos gehbehinderter Menschen eingerichtet. Zudem gibt es 130 Stellplätze für Motorräder auf der Mittelinsel der Columbusstraße. Reisebusse werden zu speziellen Parkflächen geleitet.
Einer der Höhepunkte ist gleich am Eröffnungsmittwoch die Einlaufparade. Sie beginnt um etwa 10.30 Uhr und ist auch vom Nordenhamer Weserufer aus zu sehen. Am Morgen treffen sich rund 20 Großsegler in der Deutschen Bucht, um sich dort zur „Sail-In-Parade“ zu formieren. Voran fährt das Ausbildungsschiff der Deutschen Marine, die „Gorch Fock“. Weitere Stars der „Sail 2010“ sind der russische Viermaster „Krusenstern“, das italienische Schulschiff „Amerigo Vespucci“ und die deutsche Bark „Alexander von Humboldt“.
Anders als in früheren Jahren wird es zum Abschluss der „Sail“ keine große Auslauf-Parade geben. Nach Angaben der Veranstalter sind die Hochwasserzeiten zu ungünstig; außerdem wird zurzeit die Kaiserschleuse umgebaut.
Im Nordenhamer Stadtteil Blexen stehen für Sail-Besucher, die mit der Weserfähre nach Bremerhaven weiterfahren wollen, bis zu 6300 Autoparkplätze zur Verfügung. Um die Verkehrslenkung kümmert sich das Technische Hilfswerk.
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