BLEXEN, 2. September 2010


2500 Parktickets zur Sail verkauft

Verkehr Weniger Besucher als erwartet


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Ordnungsamtsleiter Rudolf Müller BILD: Jens Milde  Bild vergrößern

Bis zu 6300 zusätzliche Parkplätze hätte die Stadt in Blexen ausweisen können. Doch dieser Bedarf wurde bei weitem nicht erreicht.

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Blexen - Blexen war auf das Schlimmste vorbereitet. Aber ganz so groß wie erwartet ist der Andrang auf die Parkplätze, die im Stadtnorden für Sail-Besucher eingerichtet worden waren, dann doch nicht gewesen. Laut Ordnungsamtsleiter Rudolf Müller haben die Stadtbediensteten an den drei Sail-Haupttagen insgesamt 2500 Tickets auf den Sonderparkplätzen verkauft. Das ergibt eine Einnahme von 7500 Euro.

Die meisten Sail-Parker wurden am Sonnabend in Blexen gezählt: 1065. Am Sonntag waren es 672 und am Mittwoch 763. Im Fall der Fälle hätte die Stadt bis zu 6300 zusätzliche Autostellplätze ausweisen können. Aber dieser Bedarf wurde bei weitem nicht erreicht. Es genügten die Parkflächen zwischen Deich und GHH-Gelände und auf der Rennwiese vor dem Kronos-Titan-Werk.

Gut ausgelastet waren zudem die ohnehin kostenpflichtigen Parkplätze direkt am Fähranleger. Mit den dort eingenommenen Gebühren und den Einnahmen von den Sonderparkplätzen kann die Stadt Nordenham laut Rudolf Müller ihre Ausgaben für die Verkehrsmaßnahmen zur Sail begleichen. „Damit kommen wir über die Runden“, sagt der Ordnungsamtsleiter.

Die Verkehrslenkung durch das Technische Hilfswerk hat sich nach seinen Angaben bewährt. Bei der Beschilderung seien nur geringfügige Nachbesserungen erforderlich gewesen. Für die nächste Sail, die 2015 in Bremerhaven über die Bühne gehen soll, plant die Stadt nach den diesjährigen Erfahrungen allerdings eine frühzeitigere Absperrung der Wohnstraßen im Umfeld des Deichs.

An die THW-Leute und das Deutsche Rote Kreuz, das sich um die Verpflegung der Parkplatzhelfer gekümmert hatte, richtet Rudolf Müller ein großes Dankeschön.

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Dass der Besucherandrang in Blexen geringer als angenommen ausfiel, führt Rudolf Müller in erster Linie auf das regnerische Wetter zurück. Trotz der heftigen Niederschläge blieben die als Parkraum ausgewiesenen Weiden befahrbar. Nur einige Autofahrer, die das Absperrband ignorierten und ihre Wagen auf der Grünfläche hinter dem Weserschlösschen abgestellt hatten, mussten vom THW aus dem Matsch gezogen werden.






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