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Große Resonanz landesweit auf „Juniorwahl“

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Bundestag:
Große Resonanz landesweit auf „Juniorwahl“

Hannover/Berlin Als „spannende Möglichkeit, sich mit einem Grundelement unserer Demokratie zu beschäftigen“, bezeichnet Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt die „Juniorwahl“, die zur Bundestagswahl auch an Schulen in Niedersachsen stattfindet.

Die Resonanz ist besonders in Niedersachsen riesig: Bereits 402 Schulen haben sich angemeldet, berichtet Jana M. Wilkens vom Juniorwahl-Team in Berlin. Bundesweit beteiligten sich mehr als 2100 Schulen mit 500 000 Jugendlichen an dem Projekt.

Wie bei der richtigen Wahl können die Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Unterrichts ihre Stimme abgeben. Die Schulen erhalten zudem pädagogisches Begleitmaterial.

Das bundesweite Ergebnis wird am Wahlabend, 22. September, ab 18 Uhr im Internet veröffentlicht.

Schirmherr ist Bundestagspräsident Norbert Lammert, das niedersächsische Kultusministerium finanziert die Teilnahme von 150 Schulen.

Auf Unterstützung wie diese ist das Projekt dringend angewiesen. Auch Unternehmen, Vereine und Privatpersonen können das Projekt zur politischen Bildung fördern. Für Sponsoren gibt der gemeinnützige Trägerverein Kumulus spezielle „Juniorwahl-Aktien“ aus.

Seit 1999 wird das Projekt bundesweit zu allen Europa-, Bundestags- und Landtagswahlen durchgeführt. Seither haben sich mehr als 1,5 Millionen Jugendliche beteiligt – damit zählt die Juniorwahl zu den größten Schulprojekten in Deutschland.


Mehr Infos unter   www.juniorwahl.de