Basketball Bundesliga:
Baskets Oldenburg schlagen Ludwigsburg

Den Vorsprung aus der ersten Hälfte gaben die Baskets fast noch aus der Hand. Ludwigsburg drehte auf, doch am Ende hatten die Oldenburger die besseren Nerven.

OldenburgDie EWE Baskets Oldenburg haben sich mit einem hart erkämpften Heimsieg in eine kurze Pause verabschiedet. Am Dienstagabend gewann die Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic nach spannender Schlussphase gegen die Riesen Ludwigsburg mit 81:76 (48:36) und festigte damit den dritten Tabellenplatz in der Basketball-Bundesliga. Bester Werfer der Gastgeber war Rickey Paulding mit 21 Punkten.

Am Wochenende sind die Baskets beim Pokal-Endturnier in München nur Zuschauer, die nächste Partie ist das Achtelfinal-Hinspiel im Eurocup bei SIG Straßburg am Mittwoch, 24. Februar.

„Es wurde um jeden Zentimeter Platz auf dem Feld gekämpft“, sagte Drijencic: „In der zweiten Hälfte haben wir über weite Strecken unser Selbstbewusstsein und unsere Ordnung verloren. In der entscheidenden Phase waren wir aber wieder präsent.“

Die Ludwigsburger zeigten vor 5213 Zuschauern von Beginn an, warum sie in dieser Saison so weit oben stehen. Die Akteure von Trainer John Patrick agierten vor allem unter dem Oldenburger Korb sehr stark. Im Laufe des ersten Viertels steigerten sich die Baskets aber und gingen kurz vor der Sirene in Führung.

Im Oldenburger Kader fehlte neben dem angeschlagenen Dennis Kramer erneut der US-Amerikaner Scott Machado, der wegen der Ausländer-Begrenzung zuschaute. Anstelle von Kramer zählte Marko Bacac zum Aufgebot, so dass die erforderlichen fünf deutschen Spieler im Elfer-Kader standen.

Unter den Augen von Ex-Baskets-Trainer Sebastian Machowski, der die Partie von der Tribüne aus verfolgte, setzten sich die Baskets im zweiten Viertel ab. Bei den Oldenburgern ließ Klemen Prepelic immer wieder seine Spielkunst aufblitzen. Auf der Gegenseite beeindruckte allerdings der stämmige Jon Brockman, der sich auch von zwei bis drei Gegenspielern nicht stören ließ und sich mehrmals den Weg zum Korb freischaufelte.

Die Zwölf-Punkte-Führung, mit der die Oldenburger in die Pause gegangen waren, schmolz nach Wiederbeginn zusammen. Die Ludwigsburger, bei denen der Ex-Oldenburger Chris McNaughton zwei Punkte erzielte, übernahmen die Führung gegen ein nun wenig strukturiert auftretendes Baskets-Team. Das wiederum fing sich aber und ging mit einer 61:58-Führung ins Schlussviertel. Einzeln gerechnet ging der dritte Abschnitt aber 13:22 verloren.

Im Schlussviertel beeindruckten die Oldenburger mit ihrer Nervenstärke an der Freiwurflinie. Von den 39 Versuchen, die das Team während der Partie zugesprochen bekam, gingen 35 ins Ziel (Trefferquote: 89,7 Prozent).

Leserkommentare

Kommentieren Sie diesen Artikel

Über den Autor

Hauke Richters

Redakteur
Sportredaktion
Tel.: 0441 9988 2032
Fax: 0441 9988 2039

Artikel

Mehr zu ...

Newsletter

Das Team vom NWZonline Newsletter

MONTAGS BIS FREITAGS

die wichtigsten Nachrichten vom Tage in Ihrem Postfach.
article
880e059c-d4e3-11e5-a29c-d7491223bf93
Basketball Bundesliga
Baskets Oldenburg schlagen Ludwigsburg
Den Vorsprung aus der ersten Hälfte gaben die Baskets fast noch aus der Hand. Ludwigsburg drehte auf, doch am Ende hatten die Oldenburger die besseren Nerven.
http://www.nwzonline.de/sport/baskets-oldenburg-schlagen-ludwigsburg_a_6,1,85750407.html
17.02.2016
http://www.nwzonline.de/rf/image_online/NWZ_CMS/NWZ/2014-2016/Produktion/2016/02/17/HOME/Bilder/cropped/riesen-kDGI--600x337@NWZ-Online.jpg
Sport,Basketball Bundesliga
Sport

Sport

Champions-League-Auslosung

Bayern und Dortmund spielen gegen Madrid

Monaco Der eine Verein muss gegen Atlético ran, der andere gegen Real. Und auch Mönchengladbach hat ein Schwergewicht erwischt. Für die deutschen Klubs beginnt die Champions League mit harten Gegnern. Nur Leverkusen hat es vermeintlich einfach.