Weltfußball:
Fifa: Wieder ein Schweizer

Gianni Infantino im 2. Wahlgang                 zum Präsidenten gewählt

Der DFB begrüßte das Ergebnis. Infantinos Gegner Scheich Salman kam auf 88 Stimmen.

Zürich Die Fifa bleibt in Schweizer Hand: Gianni Infantino hat in einem spannenden Finale den Machtkampf um den Thron des Fußball-Weltverbandes gewonnnen. Nach 8,5 Kongress-Stunden erhielt der auch vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) unterstützte Infantino um 17.59 Uhr das Ergebnis im Zürcher Hallenstadion: 115 Stimmen bedeuteten im zweiten Wahlgang die nötige Mehrheit. Sein Gegner, der als Favorit gehandelte Scheich Salman bin Ibrahim al Chalifa aus Bahrain, kam nur auf 88 Stimmen.

Als Nachfolger seines gestürzten Landsmanns Joseph Blatter muss der 45-jährige Infantino nun den Fußball-Weltverband nach unzähligen Affären und Skandalen aus der Krise führen.

Als erstes Präsent bekam der ehemalige Uefa-Generalsekretär einen weißen Blumenstrauß und klopfte sich als Geste der Dankbarkeit vor den Delegierten auf das Herz. Sichtlich gerührt brachte er nur ein „Uff“ als erste Reaktion hervor. „Ich will eine neue Ära“, sagte Infantino in einer kurzen Rede.

DFB-Interimspräsident Rainer Koch begrüßte das Wahlergebnis. „Wir sind froh und erleichtert, dass Gianni Infantino gewonnen hat und der europäische Fußball weiter starken Einfluss nehmen kann“, sagte Koch.

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27.02.2016
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