Studie:
Frauen nehmen mehr Arzneien als Männer

Viele Herz-Kreislauf-Medikamente

Hannover Frauen nehmen laut einer bundesweiten Studie der Krankenkasse Barmer GEK mehr Medikamente ein als Männer.

Demnach kamen im Jahr 2014 rechnerisch auf jeweils 100 weibliche Versicherte 963 Packungen Arzneimittel, wie die Kasse am Mittwoch in Hannover anlässlich des Weltfrauentages am 8. März mitteilte. Auf 100 männliche Versicherte entfielen dagegen nur 790 Packungen.

Am häufigsten verordneten die Ärzte unter anderem Medikamente gegen Herz-Kreislauf-Probleme, Stoffwechsel-Erkrankungen, erhöhten Cholesterin-Spiegel, Schilddrüsen-Erkrankungen und Schmerzen.

Die Einnahme von Arzneimitteln verteile sich sehr ungleichmäßig unter den Versicherten, hieß es. Auf nur elf Prozent entfielen rund 70 Prozent der gesamten Krankenkassen-Ausgaben für Medikamente. Mit rund 1,73 Milliarden Euro stellten die Spezialpräparate den größten Ausgabenblock.

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