Handball:
VfL Oldenburg feiert Auswärtssieg

Knapp, aber verdient ist der Sieg der Oldenburger Handballerinnen in der Bundesliga gegen den TuS Metzingen ausgefallen. Das 31:28 bedeutet den vierten Sieg im vierten Spiel gegen das Team aus Schwaben.

Oldenburg/Metzingen Vierter Sieg im vierten Spiel: Der TuS Metzingen bleibt so etwas wie der Lieblingsgegner für die Handballerinnen des VfL Oldenburg. Nach den bisherigen drei Erfolgen gegen das Team aus Schwaben im DHB-Pokal (33:31 und 37:24) sowie in der Bundesliga (37:27) landete die Mannschaft von Trainer Leszek Krowicki am Sonnabendabend in Metzingen mit 31:28 (17:12) einen knappen, aber verdienten Auswärtssieg in der Ösch-Sporthalle.

Erfolgreichste Werferinnen bei Oldenburg waren Laura van der Heijden und Maike Schirmer, die jeweils sieben Tore erzielten.

Ein Comeback im VfL-Trikot durfte am Sonnabend Torjägerin Lois Abbingh feiern. Die Niederländerin, die sich am 7. November beim 25:29 gegen Meister Thüringer HC einen Riss im Außenmeniskus zugezogen hatte, erzielte dabei ihren ersten Treffer in der 20. Minute, als sie einen Siebenmeter erfolgreich zum zwischenzeitlichen 11:8 für Oldenburg verwandeln konnte.

Abbingh hatte zehn Spiele lang aussetzen müssen. Nur verständlich, dass der niederländischen Nationalspielerin so noch etwas die Bindung zum VfL-Spiel fehlte. In der 49. Minute war der Jubel dann groß: Abbingh erzielte beim 27:23 nach langer Verletzungspause wieder ein Feldtor für den VfL.

Das erste Tor der Partie durften noch die Gastgeberinnen durch Barbara Balogh (1. Minute) werfen, doch dann nahmen die favorisierten VfL-Frauen allmählich Fahrt auf. Laura van der Heijden und Maike Schirmer sorgten mit ihren Treffern nach fünf Minuten für die erstmalige Zwei-Tore-Führung (5:3) der Gäste. Ganz so einfach wollte es das Team von Edina Rott den Oldenburgerinnen dann aber nicht machen. Metzingen meldete sich mit drei Toren in Folge zur eigenen 6:5-Führung (9.) zurück und ließ sich auch im weiteren Spielverlauf durch hohe Rückstände (12:18/31., 20:25/44. und 25:30/57.) nicht entmutigen.

Für die VfL-Frauen geht es in der Liga am 3. März (16.30 Uhr, EWE-Arena) mit dem Heimspiel gegen Herbstmeister HC Leipzig weiter, der nur einen Minuspunkt besser als der VfL dasteht. Drei Tage später kämpft das Team im DHB-Pokal bei FA Göppingen um den Einzug ins Halbfinale. Im März stehen zudem noch die Partien beim Thüringer HC (16.3.) sowie gegen den Buxtehuder SV (27.3.) und die HSG Bad Wildungen (30.3.) auf dem Spielplan.

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