Handball Bundesliga:
VfL Oldenburg verliert beim Außenseiter

Schlechter Start ins neue Jahr für Oldenburgs Handballerinnen: Gegen die Bad Wildungen Vipers setzt es eine 28:31-Niederlage.

Bad Wildungen Überraschender Rückschlag für die Bundesliga-Handballerinnen des VfL Oldenburg: Am Samstagabend verlor die Mannschaft von Trainer Leszek Krowicki beim Außenseiter Bad Wildungen Vipers mit 28:31 (15:17). Beste Werferin aufseiten der unterlegenen Gäste war Kapitänin Angie Geschke mit elf Toren. Zudem kam Inger Smits auf fünf Treffer. Bei den Gastgeberinnen ragte Cristina-Ioana Mihai mit ebenfalls Toren heraus.

Drei Tage nach dem überzeugenden 34:28-Heimsieg gegen die SG Bietigheim hatten die Oldenburgerinnen Probleme, ins Spiel zu finden. Nach drei Minuten liefen die Gäste, die erneut auf die Langzeitverletzten Caroline Müller, Julia Wenzl und Nadja Jensen verzichten mussten, bereits einem 0:3-Rückstand hinterher. Angie Geschke sorgte mit einem verwandelten Siebenmeter für den ersten Treffer der VfL-Frauen (4. Minute), die aber auch in der Folge vor allem in der Defensive zu viele Lücken offenbarten. Bad Wildungen, das nur drei der neun Saionspiele zuvor gewonnen hatte, hielt den Vorsprung über 5:2 (9.), 11:8 (16.) und 14:11 (22.). Dank des fünften Treffers von Geschke 20 Sekunden vor der Halbzeitpause kam der VfL zur Pause immerhin auf zwei Tore heran (15:17).

In der zweiten Halbzeit erwischten die Oldenburgerinnen den besseren Start. Kreisläuferin Annika Meyer glich die Partie einem Doppelschlag in der 35. Minute zum 20:20 aus. Weil aber Meyer sowie die gegen Bietigheim überragende Inger Smits anschließend jeweils eine Zwei-Minuten-Strafe kassierten, erhöhten Bad Wildungen wieder den Druck, ging in Führung und setzte sich mit einem Sechs-Tore-Lauf zwischen der 35. Und 41. Minute vorentscheidend auf 26:20 ab.

Trainer Krowicki nahm eine Auszeit, um sein Team neu zu sortieren. Der gewünschte Erfolg blieb jedoch zunächst aus. Erst in der Schlussphase kam der VfL zurück ins Spiel, verkürzte dank Kira Schnack und Geschke zwei Minuten vor dem Ende noch einmal auf 28:30. Bad Wildungen verteidigte aber den Vorsprung und feierte seinen vierten Saisonsieg.

Die VfL-Frauen haben nun etwas Zeit, um die Niederlage zu verdauen. Erst am 19. Januar (19.30 Uhr, kleine EWE-Arena) geht es für die Krowicki-Mannschaft mit einem Heimspiel gegen die SG Rosengarten-Buchholz weiter.

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03.01.2016
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