„Es müssen mehr Frauen in Führungsämter“
Sportlerwahl Monika Reckemeyer ermuntert zu mehr Engagement im Sportbereich
von Heinz Arndt
FRAGE: Wie beurteilen Sie den heutigen Stellenwert des Frauensports in Oldenburg?
RECKEMEYER: Wir arbeiten an einer weiteren Steigerung und können sagen, es geht voran. Das beste Beispiel hierfür sind die Vorbereitungen auf den am Sonnabend, 21. April, stattfindenden sechsten Oldenburger Frauensporttag. Die Resonanz hierauf ist in den Vereinen und bei den Frauen ganz hervorragend und hat sich in den letzten Jahren immer mehr positiv entwickelt.
FRAGE: Wird es in 2012 neben dem Frauensporttag noch weitere besondere Veranstaltungen im Bereich des Oldenburger Frauensports geben?
RECKEMEYER: Der Frauensporttag mit seinem vielfältigen Sportangebot wird sicher unser Höhepunkt in 2012 sein. Hier wollen wir nicht nur die Frauen an verschiedene Sportarten heranführen, sondern auch neue Trends aufzeigen. Darüber hinaus arbeiten wir an zwei weiteren Projekten speziell für Frauen. Doch hier steht noch nichts Konkretes fest und daher wollen wir damit auch noch nicht an die Öffentlichkeit gehen.
FRAGE: Was ist noch zu verbessern im Oldenburger Frauensport?
RECKEMEYER: Meiner Meinung nach müssen noch mehr Frauen in den Führungsgremien des Sports Ämter übernehmen. Damit möchte ich den hier vertretenen Männern auf keinen Fall einen Vorwurf machen, sondern den Frauen Mut machen, sich hier zu engagieren. Ich habe sehr wohl das Gefühl, dass auf allen Ebenen alles dafür getan wird, um auch Frauen für diese Aufgaben zu qualifizieren. Es gibt verschiedene Lehrgänge und Seminare speziell für Frauen, damit sie bestens vorbereitet Führungsaufgaben übernehmen.
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