OLDENBURG, 9. Dezember 2009


Mit Spaß geht Wissenschaft ganz einfach

ÜBERMORGENSTADT Abschied von einem lehrreichen Jahr – Party zum Ausklang in Donnerschwee-Kaserne


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Überall ist ein Labor: Sogar in der Bahnhofshalle der Übermorgenstadt wurde eifrig experimentiert. BILD: ARCHIV/PATRICK BUCK Bild vergrößern

VIELE ERINNERUNGEN BLEIBEN. VERÄNDERUNGEN WIE AUF DEM SPIELPLATZ KAMPSTRAßE SOLLEN VON DAUER SEIN.

VON KLAUS FRICKE

Oldenburg - Zuerst gab’s einen Jubeltanz, und zum Schluss wird noch einmal ordentlich geschwoft. Oldenburgs Jahr der Wissenschaft hatte eben sehr viel mit Spaß und lustvoller Unterhaltung zu tun – die Freude bei der Vergabe des Titels im Februar 2008 stand dafür ebenso wie die Abschiedsfete „Science Dance“ am Freitag, 11. Dezember, ab 21 Uhr im früheren Offizierkasino der Donnerschwee-Kaserne (Eingang Schlieffenstraße).

„Auf unterhaltende Weise ist den Menschen die Wissenschaft näher gebracht worden“, resümiert Projektleiter Rainer Lisowski nach rund 950 Veranstaltungen. Und ganz offensichtlich ist es auch gelungen, die Stadt den Menschen in ganz Deutschland näher zu bringen: „Drei Berichte pro Tag in irgendeiner Zeitung oder auf einem Sender – ein tolle Zahl“, freut sich Lisowski.

Mit dem Erfolg im Rücken denkt der Projektleiter, der ab Januar wieder die Stabsstelle Wissenschaft in der Stadtverwaltung einnimmt, schon nach vorn: „In Bielefeld gibt es seit einigen Jahren eine Geniale. So ein Science-Festival könnte ich mir auch für Oldenburg vorstellen.“

Bis dahin bleibt die Erinnerung an die 16 Leitprojekte in der Übermorgenstadt (Zukunftsfrage, Klangwelten, Junge Utopien, Schlaues Haus, Energie für Übermorgen u.a.). Es bleibt die schöne Erinnerung an eine Traumgärten-Saison in der Fußgängerzone, die sich diesmal ganz der Wissenschaft annahm. Und es bleibt die Erinnerung an das viel bestaunte Projekt „Archimedes auf dem Spielplatz“, das dauerhaft aus einer eher einfallslosen Fläche an der Kampstraße einen abwechslungsreichen Spielplatz mit wissenschaftlichem Unterbau machte.

Es mögen die großen Veranstaltungen sein, die den Menschen gegenwärtig bleiben – doch es sind die vielen kleinen Puzzleteile, die Lesungen, Seminare oder Labortermine, die dem Jahr ihre besondere Prägung gaben.

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Ein Grund zum Tanzen ist darum allemal gegeben. Das Jahr der Wissenschaft ist tot – es lebe die Wissenschaft.




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