Nachwuchsautoren erlauben Blick in die Zukunft
KREATIVITÄT Buch „Oldenburg, die Übermorgenstadt“ vorgestellt – Ergebnis einer Schreibwerkstatt
Gespannte Zuhörer: Jan Hiller vom Universitätstheater las Geschichten aus dem neuen Buch vor. BILD: PATRICK BUCK 
Oldenburg - Kein Buch aus der Zukunft, aber über die Zukunft: 21 Kinder und Jugendliche hatten während der Sommermonate in einer Schreibwerkstatt ihre Vorstellungen, wie die kommende Zeit aussehen könnte, in Worte gefasst. Das dabei entstandene Werk mit dem Titel „Oldenburg, die Übermorgenstadt“, wurde am Sonnabend in der Stadtbibliothek vorgestellt.
Liane Hadjeres hatte die Schreibwerkstatt im Rahmen des Übermorgenstadt-Projekts „Lesen. Informieren. Schreiben“, angeboten. „Da sind tolle Geschichten herausgekommen“, lobte Bernd Hubl vom Projektbüro der Stadt der Wissenschaft. Und auch Bürgermeisterin Rita Schilling zeigte sich von der Kreativität der Jungautoren begeistert: „Es gibt wenige Menschen, die es schaffen, ein Buch zu schreiben. Und die wenigsten schaffen dies, bevor sie alt sind.“
Die Zukunft sieht in den Augen des Nachwuchs sehr unterschiedlich aus, wie man anschließend aus dem Mund von Jan Hiller vom Universitätstheater erfahren konnte, der eine Auswahl der Geschichten zum Besten gab. In einer Erzählung besucht ein Junge den Saturn, in einer anderen reist eine Gruppe Kinder durch verschiedenen Epochen. „Die Idee dafür kam mir ganz spontan“, erzählte der 13-jährige Nachwuchsautor Jan Hüttmann.
„Oldenburg, die Übermorgenstadt“ liegt in den Bibliotheken der Stadt zur Ausleihe bereit.
Spezial unter www.NWZ
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