Attraktion zu früher Stunde
Vechta - Absoluter Hochbetrieb herrscht auf der „Westerheide“ am Stoppelmarktmontag bereits in den frühen Morgenstunden. Ab 7 Uhr wird beim Vieh- und Pferdemarkt gehandelt. Als Abschluss eines Geschäfts gilt dort, wie seit Generationen, der traditionelle Handschlag. Zum Angebot zählten in den Vorjahren unter anderem Ponys, Esel, Hunde, Kaninchen, Ziegen und Hühner. Darüber hinaus finden Kaufinteressenten eine große Auswahl an Zubehör an Ständen und Wagen. Anschließend, und auch das ist ein Brauch, wird auf dem Marktgelände gefrühstückt. Zu den Rennern gehören dann Kilmerstuten mit Schinken und Käse. Dazu darf es durchaus neben Kaffee auch schon ein frisch gezapftes Pils sein.
- Während beim Stoppelmarkt 2010 noch 65 Strafanzeigen registriert wurden, waren es diesmal bisher 41, darunter 18 Körperverletzungen, acht Beleidigungen, zwei Widerstandshandlungen und sieben Diebstähle.mehr
- Jürgen Trittin traut sich was. Im schwarzen Vechta ergriff der Bündnis 90/Die Grünen-Bundestagsfraktionschef am Stoppelmarktmontag, 15. August, nicht nur als Festredner beim Empfang der Stadt das Wort.mehr
- Die Grünen haben eine konservative Bastion im Westen Niedersachsens erobert. Der Vorsitzende ihrer Bundestagsfraktion, Jürgen Trittin, hielt am Montag in Vechta als erster Grünen-Politiker die Festrede auf dem seit 713 Jahren gefeierten.mehr
- Das Kolpingorchester Vechta spielte „Großer Gott, wir loben dich“. Schaustellerpfarrer Martin Fuchs stellte seine Predigt unter den Leitgedanken des Vertrauens und Einlassens auf Gott. Gerade dazu biete der Stoppelmarkt, dem der Geistliche den Status eines Dreh- und Angelpunktes der Festfreude im sich ständig in Bewegung zeigenden Leben attestierte, einen willkommenen Ansatzpunkt.mehr



