Entwurzelte Bäume blockieren Straßen
Dauereinsatz In Barßel, Saterland, Bösel und Friesoythe kamen die Feuerwehren nicht zur Ruhe
Dieser Baum stürzte am Donnerstagmittag an der Schleusenstraße in Elisabethfehn auf ein Wohnhaus. Verletzt wurde niemand. BILD: Hans Passmann 
von Heinz-Josef Laing Und Carsten Bickschlag
Friesoythe - Das Sturmtief „Andrea“ hat am Donnerstag in den Gemeinden des Nordkreises Cloppenburg zahlreiche Bäume entwurzelt. Die Freiwilligen Feuerwehren in der Stadt Friesoythe und in den Gemeinden Bösel, Barßel und Saterland waren am Nachmittag pausenlos im Einsatz, um umgestürzte Bäume zu beseitigen. In zahlreichen Fällen blockierten Bäume und abgebrochene Äste die Fahrbahnen. Nach Angaben der Polizei kam es jedoch zu „keinen gravierenden Schäden“.
In Bereitschaft
Den ersten Einsatz hatte die Freiwillige Feuerwehr Friesoythe um Punkt 13.22 Uhr. Ein Baum lag quer über der Marienstraße. Der Baum war schnell zersägt und zur Seite geräumt. Für die Friesoyther Kameraden folgte ein rund fünfstündiger Dauereinsatz. Bis zum Abend mussten die Feuerwehrleute die Straßen im Friesoyther Stadtgebiet von zehn umgestürzten Bäumen befreien, sagte Ortsbrandmeister Matthias Schmidt. Zudem habe man mit der Drehleiter zweimal die Kollegen in der Gemeinde Barßel unterstützt. Da an diesem Nachmittag mit mehreren Einsätzen zu rechnen gewesen seien, so Schmidt, fuhren die Feuerwehrleute nach den Einsätzen nicht nach Hause, sondern rund 15 Kameraden blieben im Feuerwehrhaus an der Sedelsberger Straße in Bereitschaft. Größere Probleme habe es während des stürmischen Nachmittags in Friesoythe aber nicht gegeben, zog Schmidt Bilanz.
Wesentlich ruhiger hatte es die Feuerwehr Bösel. Am Nachmittag musste sie zu einem umgestürzten Baum an der Overlaher Straße ausrücken. Gegen 18 Uhr drohte schließlich ein Baum auf die Korsorsstraße zu kippen. Ansonsten sei es bis zum Abend ruhig geblieben, sagte der stellvertretende Gemeindebrandmeister Jürgen Schwalm gegenüber der NWZ .
Neun „Baumeinsätze“
Im Saterland rückten die Feuerwehren Scharrel und Ramsloh pausenlos aus, um umgestürzte Bäume in allen Ortsteilen zu beseitigen. Gemeindebrandmeister Rolf Tebben verwies auf neun „Baumeinsätze“. Außerdem sei in Ramsloh die Wand eines Gebäudes der Kartbahn auf einer Länge von gut sieben Metern vom starken Wind eingedrückt worden.
Auch in der Gemeinde Barßel waren die Männer der Freiwilligen Feuerwehr im Sturmeinsatz. An der Schleusenstraße in Elisabethfehn war ein Baum auf ein Wohnhaus gestürzt. Mit Hilfe der Drehleiter der Friesoyther Feuerwehr konnten die Barßeler Wehrmänner den Baum beseitigen.
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