DELMENHORST, 6. Januar 2012


Andrea wirft Bäume um

Sturm            Stadt kommt noch glimpflich davon


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BILD: Marius Meyer  Bild vergrößern

Akute Gefahr für Menschenleben bestand nicht. Feuerwehr und Polizei waren stundenlang im Einsatz.

von Mechthild Voigt

Delmenhorst - „Zum Glück gab es keine Verletzten“, zog Polizei-Pressesprecher Mathias Kutzner Donnerstagabend eine erste Bilanz nach dem Durchzug von Sturmtief „Andrea“. Die Einsätze der Polizei ballten sich im Zeitraum von 12.50 bis 14.40 Uhr. Nach Aussage der Feuerwehr gab es dann wieder in den Abendstunden verstärkt Böen.

Insgesamt rückte die Feuerwehr bis zum Abend 13 Mal zu Einsätzen im gesamten Stadtgebiet aus. Wesentlich schlimmer hatte es den benachbarten Landkreis getroffen. Hier gab es 14 Einsätze allein wegen umgestürzter Bäume.



Glück hatten vor allem die Kinder im Kindergarten an der Deichhorster Straße. Dort hatte der Sturm am Nachmittag einen Baum auf das Haus gedrückt. Dabei wurde das Dach beschädigt. Die Kinder, die sich zu diesem Zeitpunkt mit ihren Betreuerinnen in dem Gebäude aufhielten, wurden ins Erdgeschoss gebracht. Ein Schuppen, der auf dem Gelände stand und in dem Spielgeräte untergebracht waren, wurde ebenfalls beschädigt.

An der Willmsstraße fielen Dachpfannen auf drei abgestellte Autos. Der angerichtete Schaden wird von der Polizei mit 3000 Euro angegeben. Zur Vorsicht wurde das Gelände weiträumig abgesperrt.

Zu weiteren Einsätzen von Feuerwehr und Polizei kam es unter anderem an der Kopernikusstraße und am Wiekhorner Heuweg. Dort war eine rund zehn Meter hohe Tanne auf die Fahrbahn gestürzt und musste von der Feuerwehr zerlegt und abtransportiert werden.

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An der Stedinger Straße hatten sich Teile der dortigen Baustellenabsicherung gelöst und waren auf die Fahrbahn gefallen. Sie wurden von der Polizei wieder befestigt.






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