Taxifahrer getötet: Angeklagter bestreitet in Oldenburg Mord
OLDENBURG - Ein wegen Mordes an einem Taxifahrer
angeklagter 20-Jähriger hat die Tat bei Prozessbeginn vor dem
Landgericht Oldenburg bestritten. „Ich habe diesen Herren noch nie
gesehen“, sagte er über das 58 Jahre alte Opfer.
Der Mann war am 25.
September in Elsfleth (Kreis Wesermarsch) in seinem Wagen erstochen
worden. Einen Tag später wurde eine 61 Jahre alte Taxifahrerin in
Stuhr (Kreis Diepholz) mit einem Messer angegriffen und
lebensgefährlich verletzt. Diese Tat gestand der Angeklagte.
Er habe
die Frau in ihrem Auto ausrauben wollen, sagte der junge Mann. Die
Anklage wirft ihm für dieses Verbrechen versuchten Mord vor.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Mittwoch in Ihrer NWZ.
Ein Spezial zu dem Fall
Urteil rechtskräftig
- Das Urteil des Landgerichts Oldenburg gegen den 20-jährigen Micky M. aus Lemwerder ist rechtskräftig. Das teilte das Gericht am Dienstag mit. Der Verteidiger des Verurteilten habe die von ihm eingelegte Revision mit Schreiben von Montag.mehr
- Der Verteidiger des Taxifahrer-Mörders aus dem Kreis Wesermarsch will Revision gegen die Jugendstrafe von zehn Jahren einlegen. „Wir machen das erstmal nur, um die Frist einzuhalten“, sagte der Anwalt Rüdiger Bibow am Dienstag.mehr
- Höchststrafe für den Messerstecher: Sechs Monate nach der tödlichen Attacke auf den Taxifahrer Erhard P. (58) an der Stadtgrenze und dem lebensgefährlichen Angriff auf eine Taxifahrerin (62) in Stuhr hat die Jugendkammer Micky M.mehr
- Wegen der Messerattacken auf zwei Taxifahrer ist ein 20-Jähriger am Donnerstag vom Landgericht Oldenburg zu zehn Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Das Gericht sah die Tatbestände des Mordes, der gefährlichen Körperverletzung und des schweren Raubes als erwiesen an.mehr
- – Der mutmaßliche Taxifahrer-Mörder Micky M. ist voll schuldfähig. Dieses Urteil traf die psychiatrische Sachverständige am Dienstag vor der Oldenburger Jugendkammer im Prozess gegen den 20-jährigen aus Lemwerder (Kreis Wesermarsch).mehr


