Angeklagter bestreitet Mord an Taxifahrer beharrlich
OLDENBURG - Eine blutige Attacke auf eine Taxifahrerin
im Nordwesten Niedersachsens hat am Mittwoch ein 20-Jähriger vor dem
Landgericht Oldenburg zugegeben. Einen zuvor tödlichen Angriff auf
einen Kollegen der Frau bestritt er allerdings. „Er distanziert sich
von der Tat nach wie vor, obwohl er weiß, dass alle Indizien auf ihn
hinweisen“, sagte am Mittwoch sein Verteidiger Rüdiger Bibow.
Die
Staatsanwaltschaft wirft dem jungen Mann Mord und versuchten Mord
vor. Er soll am 25. September 2009 den 58-Jährigen in Elsfleth (Kreis
Wesermarsch) erstochen und einen Tag später eine Taxifahrerin in
Stuhr (Kreis Diepholz) lebensgefährlich verletzt haben.
Den zweiten Überfall räumt der Angeklagter ein.
Dass er den
tödlichen Angriff auf den Taxifahrer beharrlich bestreitet, erklärte
sich sein Anwalt am zweiten Verhandlungstag so: „Wenn er es wirklich
war, ist er so geschockt, dass seine Erinnerung blockiert ist oder er
es nicht wahrhaben will.“ Zurzeit sei sein Mandant in psychologischer
Behandlung.
Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag in Ihrer NWZ.
Ein Spezial mit Bildern zu dem Fall
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