OLDENBURG, 10. März 2010


Angeklagter bestreitet Mord an Taxifahrer beharrlich

OLDENBURG - Eine blutige Attacke auf eine Taxifahrerin im Nordwesten Niedersachsens hat am Mittwoch ein 20-Jähriger vor dem Landgericht Oldenburg zugegeben. Einen zuvor tödlichen Angriff auf einen Kollegen der Frau bestritt er allerdings. „Er distanziert sich von der Tat nach wie vor, obwohl er weiß, dass alle Indizien auf ihn hinweisen“, sagte am Mittwoch sein Verteidiger Rüdiger Bibow.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem jungen Mann Mord und versuchten Mord vor. Er soll am 25. September 2009 den 58-Jährigen in Elsfleth (Kreis Wesermarsch) erstochen und einen Tag später eine Taxifahrerin in Stuhr (Kreis Diepholz) lebensgefährlich verletzt haben. Den zweiten Überfall räumt der Angeklagter ein.

Dass er den tödlichen Angriff auf den Taxifahrer beharrlich bestreitet, erklärte sich sein Anwalt am zweiten Verhandlungstag so: „Wenn er es wirklich war, ist er so geschockt, dass seine Erinnerung blockiert ist oder er es nicht wahrhaben will.“ Zurzeit sei sein Mandant in psychologischer Behandlung.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag in Ihrer NWZ.

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