Mord an Taxifahrer: Verteidiger legt Revision ein
Oldenburg - Der Verteidiger des Taxifahrer-Mörders aus
dem Kreis Wesermarsch will Revision gegen die Jugendstrafe von zehn
Jahren einlegen. „Wir machen das erstmal nur, um die Frist
einzuhalten“, sagte der Anwalt Rüdiger Bibow am Dienstag.
Das
Landgericht Oldenburg hatte den 20-Jährigen am Donnerstag verurteilt,
weil er 2009 einen 58-Jährigen erstochen und eine Taxifahrerin
lebensgefährlich verletzt hatte. Dagegen kann die Verteidigung
innerhalb einer Woche einen Antrag auf Revision stellen.
Wenn die
schriftliche Urteilsbegründung vorliegt, will sich Bibow endgültig
entscheiden. Erst dann könne er abschätzen, ob es Rechtsfehler gebe.
Ein Spezial zu dem Fall
Urteil rechtskräftig
- Das Urteil des Landgerichts Oldenburg gegen den 20-jährigen Micky M. aus Lemwerder ist rechtskräftig. Das teilte das Gericht am Dienstag mit. Der Verteidiger des Verurteilten habe die von ihm eingelegte Revision mit Schreiben von Montag.mehr
- Höchststrafe für den Messerstecher: Sechs Monate nach der tödlichen Attacke auf den Taxifahrer Erhard P. (58) an der Stadtgrenze und dem lebensgefährlichen Angriff auf eine Taxifahrerin (62) in Stuhr hat die Jugendkammer Micky M.mehr
- Wegen der Messerattacken auf zwei Taxifahrer ist ein 20-Jähriger am Donnerstag vom Landgericht Oldenburg zu zehn Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Das Gericht sah die Tatbestände des Mordes, der gefährlichen Körperverletzung und des schweren Raubes als erwiesen an.mehr
- – Der mutmaßliche Taxifahrer-Mörder Micky M. ist voll schuldfähig. Dieses Urteil traf die psychiatrische Sachverständige am Dienstag vor der Oldenburger Jugendkammer im Prozess gegen den 20-jährigen aus Lemwerder (Kreis Wesermarsch).mehr
- Ein wegen blutiger Messerattacken auf zwei Taxifahrer angeklagter 20-Jähriger ist voll schuldfähig. Das bescheinigte eine Psychiaterin am Dienstag vor dem Landgericht Oldenburg. „Sie hat keine psychische Erkrankung feststellen können“, sagte ein.mehr


