Arbeiten vor Giglio gestoppt
Giglio - Hoher Seegang und starker Wind verhindern weiterhin die Arbeiten am Wrack der „Costa Concordia“ vor der Insel Giglio.
Die Vorbereitungen auf das Abpumpen von etwa 2300 Tonnen Treibstoff – überwiegend gefährliches Schweröl – aus den Tanks des Kreuzfahrtschiffes dürften nicht vor dem Wochenende beginnen. Dies teilte der Kommandant des Hafenamtes in Livorno, Ilarione Dell’Anna, am Donnerstag mit.
Das von Wellen und Wind bedrängte Wrack hatte sich am Mittwoch erneut stärker bewegt – um siebeneinhalb Zentimeter in sieben Stunden, wie der italienische Krisenstab mitteilte.
Französische Staatsanwälte haben derweil eigene Ermittlungen zum Kentern des Kreuzfahrtschiffes eingeleitet. Wie die Strafverfolgungsbehörde am Donnerstag mitteilte, wird sie alle Überlebenden mit französischem Pass zum Hergang des Unglücks befragen lassen.
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