Seedrama: Klage wegen Fehlgeburt
Giglio - Eine Italienerin verlangt wegen einer Fehlgeburt nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia“ hohen Schadenersatz von der Reederei. Die 30-Jährige wolle eine Million Euro einklagen, berichteten italienische Medien. Die Passagierin beschrieb das Chaos und den Stress während der Evakuierung am 13. Januar. Nach der Rückkehr hätten Wehen eingesetzt, dann habe sie die Fehlgeburt gehabt.
Unterdessen setzten Bergungsfachleute am Sonntag ihre Vorbereitungen für das Abpumpen des Schweröls aus dem Schiff nach einwöchiger Unterbrechung wegen schlechten Wetters fort.
- Gut vier Monate nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia“ beginnt voraussichtlich nächste Woche die Bergung des Wracks. Die Arbeiten werden ein Jahr dauern, teilten die Genueser Reederei Costa Crociere, die US-Firma Titan Salvage und das italienische Unternehmen Micoperi am Freitag in Rom mit.mehr
- Amerikanische Spezialisten sollen die havarierte „Costa Concordia“ für den Abtransport aufrichten und dann in einen italienischen Hafen abgeschleppen. Die italienische Reederei hat sich für die US-Firma Titan Salvage entschieden, um das vor der toskanischen Insel Giglio gekenterte Kreuzfahrtschiff vollständig und in einem Stück entfernen zu lassen.mehr
- Gut drei Monate nach der Havarie des italienischen Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia“ sind alle 30 geborgenen Opfer identifiziert. Zwölf Deutsche kamen bei der Schifffahrtskatastrophe am 13.mehr
- Der Kapitän der havarierten „Costa Concordia“, Francesco Schettino, bleibt unter Hausarrest. Die Richter am Kassationsgerichtshof in Rom verwarfen am Dienstag den Antrag des Verteidigers Bruno Leporatti, seinen Mandanten nach fast drei Monaten auf freien Fuß zu setzen.mehr
- Knapp zehn Wochen nach der Havarie der „Costa Concordia“ vor der Küste Italiens sind fünf weitere Leichen im Wrack des Kreuzfahrtschiffes geortet worden. Das teilte der Chef des Bergungsteams, Franco Gabrielli, am Donnerstag mit.mehr


