ROM, 7. Februar 2012


Kreuzfahrt-Kapitän soll wieder in Haft

Seekatastrophe Gericht in Florenz berät


dpa

Rom - Der Kapitän des verunglückten Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia“, Francesco Schettino, muss möglicherweise zurück ins Gefängnis. Ein Florentiner Gericht befasste sich am Montag mehr als drei Stunden mit einem Antrag der Staatsanwaltschaft, den unter Hausarrest stehenden Schettino wieder in Untersuchungshaft zu nehmen. Eine Entscheidung des toskanischen Beschwerdegerichts wird bis zu diesem Donnerstag erwartet, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.

Die Staatsanwaltschaft hält wegen drohender Fluchtgefahr eine Haft für erforderlich. Die Verteidiger des 52-jährigen Schettino wollten auch den Hausarrest aufheben.

Die Vorbereitungen für ein Abpumpen der 2300 Tonnen Treibstoff – überwiegend Schweröl – aus den Tanks der havarierten „Costa Concordia“ musste wegen ungünstigen Wetters erneut unterbrochen werden.



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