GIGLIO, 10. Februar 2012


Öl-Abpumpen nach Havarie größte Sorge


dpa

Giglio - Vier Wochen nach der Havarie der „Costa Concordia“ bleibt das Abpumpen des gefährlichen Schweröls die größte Sorge der Bergungsteams. Nach einer längeren Unterbrechung wegen schlechten Wetters konnten die Techniker des niederländischen Bergungsunternehmens Smit am Donnerstag wieder daran gehen, das Abpumpen aus den Tanks vorzubereiten. Dafür fuhr ein Pontonschiff an die „Costa Concordia“ heran, um die Arbeiten aufzunehmen, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete.

Das Kreuzfahrtschiff war am Freitag vor vier Wochen mit mehr als 4000 Menschen an Bord vor der italienischen Insel Giglio auf einen Felsen gefahren und leckgeschlagen. Bislang wurden 17 Leichen geborgen. 15 Menschen werden noch vermisst, darunter sechs Deutsche.




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