Öl-Abpumpen nach Havarie größte Sorge
Giglio - Vier Wochen nach der Havarie der „Costa Concordia“ bleibt das Abpumpen des gefährlichen Schweröls die größte Sorge der Bergungsteams. Nach einer längeren Unterbrechung wegen schlechten Wetters konnten die Techniker des niederländischen Bergungsunternehmens Smit am Donnerstag wieder daran gehen, das Abpumpen aus den Tanks vorzubereiten. Dafür fuhr ein Pontonschiff an die „Costa Concordia“ heran, um die Arbeiten aufzunehmen, wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa berichtete.
Das Kreuzfahrtschiff war am Freitag vor vier Wochen mit mehr als 4000 Menschen an Bord vor der italienischen Insel Giglio auf einen Felsen gefahren und leckgeschlagen. Bislang wurden 17 Leichen geborgen. 15 Menschen werden noch vermisst, darunter sechs Deutsche.
- Gut vier Monate nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia“ beginnt voraussichtlich nächste Woche die Bergung des Wracks. Die Arbeiten werden ein Jahr dauern, teilten die Genueser Reederei Costa Crociere, die US-Firma Titan Salvage und das italienische Unternehmen Micoperi am Freitag in Rom mit.mehr
- Amerikanische Spezialisten sollen die havarierte „Costa Concordia“ für den Abtransport aufrichten und dann in einen italienischen Hafen abgeschleppen. Die italienische Reederei hat sich für die US-Firma Titan Salvage entschieden, um das vor der toskanischen Insel Giglio gekenterte Kreuzfahrtschiff vollständig und in einem Stück entfernen zu lassen.mehr
- Gut drei Monate nach der Havarie des italienischen Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia“ sind alle 30 geborgenen Opfer identifiziert. Zwölf Deutsche kamen bei der Schifffahrtskatastrophe am 13.mehr
- Der Kapitän der havarierten „Costa Concordia“, Francesco Schettino, bleibt unter Hausarrest. Die Richter am Kassationsgerichtshof in Rom verwarfen am Dienstag den Antrag des Verteidigers Bruno Leporatti, seinen Mandanten nach fast drei Monaten auf freien Fuß zu setzen.mehr
- Knapp zehn Wochen nach der Havarie der „Costa Concordia“ vor der Küste Italiens sind fünf weitere Leichen im Wrack des Kreuzfahrtschiffes geortet worden. Das teilte der Chef des Bergungsteams, Franco Gabrielli, am Donnerstag mit.mehr


