„Costa“-Reederei verlängert die Frist
Seekatastrophe Entschädigungsofferte gilt bis 31. März – Havarist bewegt sich
Rom - Günstiges Wetter bringt das Öl-Abpumpen aus den Tanks der gekenterten „Costa Concordia“ voran. Etwa 500 Kubikmeter Treibstoff konnten bis zum Dienstagabend von der Bergungsfirma Smit abgeleitet werden, berichtete der Krisenstab auf der Insel Giglio am Mittwoch.
Unterdessen hat die Reederei Costa Crociere die Frist für die Annahme der gebotenen Entschädigung an die Passagiere der „Costa Concordia“ um 45 Tage bis zum 31. März verlängert. Die Reederei hatte unverletzten Gästen eine Basiszahlung von 11 000 Euro sowie 3000 Euro für zusätzliche Ausgaben angeboten. Die Passagiere sollten mehr Zeit erhalten, um die Offerte abzuwägen, teilte Costa Crociere mit. Etwa 30 Prozent der Schiffbrüchigen hätten das Angebot bisher angenommen. Nach dem Unglück wurden 17 Tote geborgen, 15 Menschen werden vermisst.
Die gekenterte „Costa Concordia“ bewegt sich um ein bis zwei Millimeter pro Stunde. Nach Angaben des Krisenstabes liegt die Bewegung im Bereich des Normalen.
@ Ein Spezial: http://www.NWZonline.de/unglueck-costa-concordia
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