ROM, 21. Februar 2012


„Concordia“ wiederholt auf riskanter Route


dpa

Rom - Das Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia“ ist nach Angaben von Passagier- Anwälten bereits vor seiner Unglückstour mehrmals gefährlich nah an der Insel Giglio vorbeigefahren. Mindestens zehnmal hätten die Schiffe der Reederei Costa Crociere ähnlich riskante Routen genommen, zitierte die Nachrichtenagentur Ansa am Montag aus Dokumenten von Anwälten. Mit ihrer Darstellung widersprechen sie den Angaben der Reederei.

Wie aus den Dokumenten hervorgehe, sei die „Costa Concordia“ bereits am 14. August nur 150 Meter entfernt von der Insel entlanggefahren – so wie auch am 13. Januar, als das Schiff von seinem offiziellen Kurs abkam und mindestens 17 Menschen starben.




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