„Concordia“ wiederholt auf riskanter Route
Rom - Das Kreuzfahrtschiff „Costa Concordia“ ist nach Angaben von Passagier- Anwälten bereits vor seiner Unglückstour mehrmals gefährlich nah an der Insel Giglio vorbeigefahren. Mindestens zehnmal hätten die Schiffe der Reederei Costa Crociere ähnlich riskante Routen genommen, zitierte die Nachrichtenagentur Ansa am Montag aus Dokumenten von Anwälten. Mit ihrer Darstellung widersprechen sie den Angaben der Reederei.
Wie aus den Dokumenten hervorgehe, sei die „Costa Concordia“ bereits am 14. August nur 150 Meter entfernt von der Insel entlanggefahren – so wie auch am 13. Januar, als das Schiff von seinem offiziellen Kurs abkam und mindestens 17 Menschen starben.
- Gut vier Monate nach der Havarie des Kreuzfahrtschiffes „Costa Concordia“ beginnt voraussichtlich nächste Woche die Bergung des Wracks. Die Arbeiten werden ein Jahr dauern, teilten die Genueser Reederei Costa Crociere, die US-Firma Titan Salvage und das italienische Unternehmen Micoperi am Freitag in Rom mit.mehr
- Amerikanische Spezialisten sollen die havarierte „Costa Concordia“ für den Abtransport aufrichten und dann in einen italienischen Hafen abgeschleppen. Die italienische Reederei hat sich für die US-Firma Titan Salvage entschieden, um das vor der toskanischen Insel Giglio gekenterte Kreuzfahrtschiff vollständig und in einem Stück entfernen zu lassen.mehr
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- Knapp zehn Wochen nach der Havarie der „Costa Concordia“ vor der Küste Italiens sind fünf weitere Leichen im Wrack des Kreuzfahrtschiffes geortet worden. Das teilte der Chef des Bergungsteams, Franco Gabrielli, am Donnerstag mit.mehr


