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Feuerwehr:
Alte Mühle fast komplett zerstört

Spreda Durch ein Großfeuer ist in der Nacht auf Freitag im Langfördener Ortsteil Spreda eine Futtermittelmühle größtenteils zerstört worden. Um 22.12 Uhr teilte die Leitstelle der Feuerwehr Vechta der Polizei mit, dass das rund 20 Meter hohe Gebäude in Flammen steht.

175 Einsatzkräfte der Feuerwehren Langförden, Vechta, Lohne, Bakum, Lutten und Visbek eilten zum Einsatzort. Als sie dort eintrafen, stand „das Gebäude bereits voll in Flammen“, wie Langfördens Ortsbrandmeister Peter Eckhardt berichtet.

Große Teile der Getreidemühle wurden von den Flammen erfasst. Der vordere Teil des Gebäudes brannte komplett aus. Ein Übergreifen des Brandes auf eine Gaststätte, die sich im selben Gebäude befindet, konnte verhindert werden. Auch ein nahegelegenes Strohballenlager konnte durch den Einsatz der Feuerwehrkräfte vom Feuer verschont werden. „Die Gaststätte vor den Flammen zu schützen hatte zunächst Priorität“, so Eckhardt.

Mit Hilfe einer Drehleiter der Feuerwehr Vechta konnte das Feuer im oberen Teil der Mühle im weiteren Verlauf des Einsatzes abgelöscht werden. Vier der neun in unmittelbarer Nähe befindlichen Getreidesilos wurden durch den Brand beschädigt, eines davon komplett zerstört.

Gegen 23.45 Uhr war der Brand im Wesentlichen unter Kontrolle. Da aber immer wieder kleinere Schwelbrände in den Getreidevorräten der Silos gelöscht werden mussten, war die Feuerwehr bis morgens um 6 Uhr vor Ort.

Personen wurden nicht verletzt. Die genaue Schadenshöhe steht bislang nicht fest. Peter Eckhardt ging in einer ersten Einschätzung von „rund einer halben Million Euro“ aus.

Brandermittler der Polizeiinspektion Cloppenburg/Vechta haben im Laufe des Freitags den Einsatzort aufgesucht, um Erkenntnisse zur Brandursache zu gewinnen. „Nach jetzigem Ermittlungsstand ist es noch nicht möglich, verlässliche Aussagen zur Ursache zu treffen. Wir wollen keine Spekulationen anstellen“, gab Polizeisprecher Frank Soika auf Nachfrage bekannt.


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